Drei Männer waren am Sonntagmorgen am Rheinufer im schweizerischen Stein unterwegs, als sie einen Sack im Wasser bemerkten. Sie zogen ihn an Land und fanden darin ein menschliches Bein. Kurz nach 7.30 Uhr wurde die Kantonspolizei alarmiert. Ihre Ermittlungen vor Ort dauerten den ganzen Tag. Bei der Suche mit einem Boot und Polizeitauchern wurden im Wasser weitere Säcke mit Teilen einer männlichen Leiche gefunden.

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Laut Polizei deutet alles darauf hin, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Detaillierte Erkenntnisse zu den Umständen, zum Tatort und zu möglichen Tatverdächtigen liegen noch nicht vor. Die Kantonspolizei hat intensive Ermittlungen aufgenommen, die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung eröffnet. Das Institut für Rechtsmedizin Aargau untersucht die Leiche, um die Todesumstände und die Identität zu klären.

Polizei: „Außergewöhnliche Ausgangslage“

Wie das Schweizer Boulevard-Medium „Blick“ berichtet, bestätigte Polizeisprecher Bernhard Graser einen Bezug zu einer Unterkunft für Geflüchtete. „Dass das Opfer ein Bewohner des Asylheims ist, kann ich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestätigen“, so Graser gegenüber „Blick“.

Der Sprecher sagte laut „Blick“, dass es bei dem Fall eine „außergewöhnliche Ausgangslage, die die Ausnahme bildet“, gebe. Er erklärte: „Meistens ist bei Gewaltverbrechen schnell klar, wer Opfer und wer Täter ist. Hier haben wir eine sehr schwierige Ausgangslage, die die Ermittler umso mehr fordert.“