Die französische Marine hat im Mittelmeer einen Öltanker aus Russland gestoppt und einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Ermittler vermuten, dass das Schiff zur russischen Schattenflotte gehören könnte. Wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf der Plattform X mitteilte, steht die Crew im Verdacht, unter falscher Flagge unterwegs zu sein und gegen internationale Sanktionen zu verstoßen.
Die Justiz habe bereits Ermittlungen aufgenommen, der Tanker sei umgeleitet und durchsucht worden. Bei dem Einsatz sei das Seerechtsübereinkommen der UNO respektiert worden, erklärte Macron.
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Emmanuel Macron: „Aktivitäten der Schattenflotte tragen zur Finanzierung des Angriffskriegs bei“
„Wir sind entschlossen, das Völkerrecht zu wahren und das Durchsetzen der Sanktionen sicherzustellen“, erklärte Macron.
We will not tolerate any violation.
— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 22. Januar 2026
This morning, the French Navy boarded an oil tanker coming from Russia, subject to international sanctions and suspected of flying a false flag.
The operation was conducted on the high seas in the Mediterranean,… pic.twitter.com/zhXVdzPx1r
Der Einsatz erfolgte dem 48-Jährigen zufolge im Mittelmeer und in Absprache mit mehreren Verbündeten. „Die Aktivitäten der Schattenflotte tragen zur Finanzierung des Angriffskriegs gegen die Ukraine bei.“ Bereits im Oktober hatte Frankreich ein Schiff aufgebracht, das verdächtigt wurde, zur russischen Schattenflotte zu gehören.
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Wolodymyr Selenskyj dankt Macron
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte seinem französischen Kollegen. „Genau diese Entschlossenheit ist erforderlich, um sicherzustellen, dass russisches Öl nicht länger Russlands Krieg finanziert“, schrieb er auf X.
Selenskyj forderte zudem einen Stopp russischer Tanker nahe der europäischen Küsten und Sanktionen gegen die „Schattenflotte“. Die Schiffe müssten aufgebracht und das Öl verkauft werden. Kurz zuvor hatte er diese Thesen auch bei einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgetragen. Europa müsse sich das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump bei venezolanischem Öl als Vorbild nehmen.
mit dpa und afp






