Der NRW-Verfassungsschutz hat die „Generation Deutschland Nordrhein-Westfalen“ (GD NRW) als rechtsextremistischen Verdachtsfall eingestuft.

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Es bestünden gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei der GD NRW im Kern um eine Fortführung der vor einem Jahr aufgelösten „Junge Alternative NRW“ handelt. Diese wurde bereits als Verdachtsfall beobachtet. „Ein hohes Maß an personeller Kontinuität in den Führungspositionen“ habe den Verfassungsschutz auf den Plan gerufen, hieß es am Freitag.

„Wer glaubt, mit der Generation Deutschland hätte sich was geändert, täuscht sich. Im Kern ist das die alte Organisation mit neuem Namen“, sagte Reul. Neben der Generation Deutschland wird in NRW auch der völkisch-nationalistische Teil der AfD, der sich früher „Flügel“ nannte, als Verdachtsfall beobachtet.

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Junge Alternative bereits 2025 aufgelöst

Die Junge Alternative wurde vor ihrer Auflösung bundesweit als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft. Laut NRW-Verfassungsschutz basierte dies auf ideologischen Positionen, die ein „völkisch-ethnisches Volksverständnis“ und Fremdenfeindlichkeit förderten.

Im Frühjahr 2025 löste sich die Junge Alternative auf. Anders als die Junge Alternative, ein eigenständiger Verein, ist die Generation Deutschland Teil der Partei und ausschließlich für AfD-Mitglieder zugänglich. Daher wird sie vom Bundesamt für Verfassungsschutz nicht separat behandelt, sondern als Teil der AfD insgesamt als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft.