In vielen NRW-Städten sind auch in diesem Jahr Ostermärsche geplant. Wie das Netzwerk Friedenskooperative Bonn erklärt, stehen sie vor allem vor dem Hintergrund der Kriege in der Ukraine und in Nahost.

Zentrales Thema der Ostermärsche ist in diesem Jahr die Ablehnung der Wehrpflicht. Die Friedensbewegung fordert zudem, dass sich die Bundesregierung mit Diplomatie um das Ende der Kriege bemüht. Außerdem setzt sie sich für ein stärkeres Völkerrecht ein sowie für die Leidtragenden der Kriege.

Ostermärsche: Diese Veranstaltungen gibt es in NRW

Die größte Veranstaltung in NRW ist der traditionelle dreitägige Ostermarsch Rhein-Ruhr. Er startet am Samstag und zieht von Duisburg nach Dortmund. Das Motto des Marschs ist „Friedensfähig statt kriegstüchtig“. In Düsseldorf, Köln, Wuppertal, Bonn, Bielefeld, Münster und Düren sind am Karsamstag weitere Ostermärsche geplant.

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Am Karfreitag wollen Friedensaktivisten am Haupttor der Urananreicherungsanlage in Gronau und auf dem ehemaligen Militärflughafen in Gütersloh demonstrieren. Am Ostermontag findet in Dülmen ein Ostermarsch statt, in Krefeld ist eine Fahrraddemo geplant.

Bei den Ostermärschen werden mehr Teilnehmende erwartet

In ganz Deutschland sind laut Friedenskooperativen etwa 100 Demonstrationen geplant. Im vergangenen Jahr hätten über 40.000 Personen an den Ostermärschen teilgenommen. Das waren deutlich mehr Menschen als in den Jahren davor. Ein Sprecher der Friedenskooperative kündigte an, dass angesichts der Weltlage in diesem Jahr noch einmal mehr Menschen auf die Straßen gehen könnten.

(red/dpa)