First Lady Melania Trump weist Verbindungen zu Jeffrey Epstein sowie jede Kenntnis seiner Verbrechen zurück. Am Donnerstag erklärte sie im Weißen Haus vor Pressevertretern, die „Geschichten seien völlig falsch“ und nannte Vorwürfe, sie sei irgendwie beteiligt gewesen, „Verleumdungen gegen mich“. Mehrere US-Medien berichteten über den völlig unerwarteten Auftritt.
„Ich war nie mit Epstein befreundet“, sagte sie. Auch sei sie nie auf seiner Privatinsel oder in einem seiner Flugzeuge gewesen. „Donald und ich wurden von Zeit zu Zeit zu denselben Partys wie Epstein eingeladen, da sich gesellschaftliche Kreise in New York City und Palm Beach häufig überschneiden.“ Eine echte Beziehung zu Epstein habe es aber nicht gegeben. „Die Lügen, die mich mit dem schändlichen Jeffrey Epstein in Verbindung bringen, müssen heute enden“, sagte Trump. „Ich bin nicht Epsteins Opfer, Epstein hat mich nicht Donald Trump vorgestellt“, sagte die 55-Jährige.

Melania Trump fordert Anhörung im Kongress
In der ungewöhnlichen Erklärung im Weißen Haus bestritt sie jede Verbindung zu Epstein und kündigte an, gegen anderweitige Behauptungen juristisch vorzugehen.
Mehr zum Fall Epstein
Zudem rief die First Lady den Kongress auf, eine öffentliche Anhörung für Überlebende von Epsteins Verbrechen abzuhalten, damit diese vor den Abgeordneten aussagen und ihre Berichte in die Kongressakten aufnehmen lassen können. Warum sich Melania Trump ausgerechnet jetzt zu dem Fall äußert, ist unklar.
lro/dpa/AFP





