Wolfgang Kubicki will sich verdient machen. Er sei beliebt und bekannt, sagte er schon wenige Tage nach der verlorenen Bundestagswahl im Februar 2025 bei Markus Lanz im ZDF. Damit könne er der FDP helfen, wieder eine wichtige Rolle zu spielen – zum Beispiel als Parteichef. Kubicki verdient Anerkennung, nicht nur weil er seinen Ruhestand verschiebt, wenn er an diesem Samstag zum FDP-Vorsitzenden gewählt wird. Sondern weil für das gesamte Land viel auf dem Spiel steht.
Es geht um die Idee des Liberalismus und des freiheitlich-demokratischen Wettbewerbs, mit der die FDP die Bundesrepublik seit jeher prägte und die nun bedroht ist durch die AfD mit ihren autoritären Bestrebungen.
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Wohlstandversprechen und Reagans Neoliberalismus
In den Namen der frühen Parteichefs wie Theodor Heuss oder Walter Scheel klingt bis heute ein Wohlstandsversprechen mit. In den 1970er- und 1980er-Jahren hängte sich die FDP mit Hans-Dietrich Genscher erfolgreich an den Neoliberalismus von US-Präsident Ronald Reagan. Viele Experten sagen jedoch, dass der genau von diesem Neoliberalismus geprägte Kapitalismus aktuell zu seinem Ende komme. Und wenn sie recht haben, wird es für Kubicki nicht reichen, einfach nur bekannt und beliebt zu sein.

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US-Präsident Donald Trump ist die Speerspitze der autokratischen Bewegung. Und dieser unterstützt die AfD, nicht die FDP. Aber mit einer wiederbelebten FDP könnte Kubicki die autoritären Strömungen kleiner machen – und sich so ums ganze Land verdient machen.







