Anders als seine Vorgängerin Angela Merkel (CDU) hat Ex-Kanzler Olaf Scholz noch nicht beschlossen, wer sein Porträt für die „Ahnengalerie“ im Kanzleramt malen soll. „Eine Entscheidung über das Porträt von Herrn Scholz ist noch nicht getroffen worden“, teilte das Altkanzlerbüro des SPD-Politikers auf Anfrage mit.

Das Porträt von Merkel war am Dienstag, mehr als viereinhalb Jahre nach Ende ihrer Kanzlerschaft, im Berliner Bode-Museum enthüllt worden. „Ich brauchte Abstand“, begründete Merkel die Tatsache, dass seit ihrem Ausscheiden aus dem Amt bis zur Präsentation des Gemäldes so viel Zeit vergangen war.

Kanzlerporträt: Scholz äußerte einmal „erste Idee“ zum Künstler

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Das Bild soll zunächst in dem Museum präsentiert und schließlich nach dem Herbst im Kanzleramt ausgestellt werden. Dort hängen Porträts der bisherigen Kanzler der Bundesrepublik seit Konrad Adenauer. Merkel hatte sich für den deutsch-französischen Künstlers Jérémie Queyras als Maler ihres Porträts entschieden.

Scholz war von Dezember 2021 bis Mai 2025 deutscher Bundeskanzler. Während seiner Amtszeit hatte der Sozialdemokrat im April 2024 einmal gesagt, er habe eine „erste Idee“, welcher Künstler sein Porträt malen könnte. Einen Namen nannte Scholz jedoch nicht.

jdö