Beim Nato-Gipfel in Ankara an diesem Dienstag und Mittwoch hat der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Ehefrau Charlotte an seiner Seite. Die 65-jährige Chefin des Amtsgerichts Arnsberg stieg mit ihrem Ehemann am Nachmittag in Berlin in den Regierungsflieger Richtung Türkei – gekleidet in Rot und Weiß, den Nationalfarben des Gastgeberlandes. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung. So etwas wird auf dem internationalen Parkett genau registriert.
Emine Erdogan: Die türkische First Lady will über den Schutz von Kindern im Internet sprechen

32 Mitglieder hat die Nato. Allerdings werden längst nicht alle Staats- und Regierungschefs des Bündnisses bei dem Gipfeltreffen von ihren Partnerinnen oder Partnern begleitet. US-Präsident Donald Trump etwa reiste am Dienstag ohne seine Frau Melania an. Sie zog es vor, in Washington zu bleiben.
Der Gipfel soll sehr kurz gehalten werden: Am Dienstagabend steht ein festliches Abendessen der Teilnehmer samt Partnern auf dem Programm und am Mittwoch die eigentliche Arbeitssitzung, für die nicht einmal drei Stunden veranschlagt sind. Ziel ist es, möglichst schnell alles zu besprechen und so das Risiko zu minimieren, dass es zu einem offenen Streit zwischen Trump und den anderen Verbündeten kommen kann.
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Während die Staatslenker im Präsidentenpalast tagen, findet dort auch das so genannte Partnerprogramm statt – und zwar unter Leitung der türkischen First Lady Emine Erdogan, der Ehefrau von Staatschef Recep Tayyip Erdogan.
Mehr als 20 Partnerinnen und Partner werden dazu erwartet, berichtet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu vorab. Geplant ist eine Diskussionsrunde über den Schutz von Kindern in der digitalen Welt. Danach wird Emine Erdogan zu einem Mittagessen laden – mit traditionellen türkischen Gerichten, versteht sich.

Die Teilnehmer werden in einem Raum speisen, in dem Fliesen aus Iznik präsentiert werden, und an Tischen Platz nehmen, die mit traditionell gestickten Tüchern gedeckt sind. Damit werde „das kulturelle Erbe der Türkei und ihre Gastfreundschaft hervorgehoben“, heißt es. Danach soll es noch ein Familienfoto geben und den Besuch einer Sammlung mit traditionellen türkischen Textilien, Stickereien und Handarbeiten.




