Anfang des Jahres verursachten die tödlichen Razzien der US-Migrationsbehörde ICE in Minneapolis einen landesweiten Aufschrei. Nun soll es bei einem Einsatz der Einwanderungspolizei schon wieder einen Toten gegeben haben. Wie ICE mitteilte, hat ein Bundesbeamter am Dienstagmorgen in Houston einen Autofahrer erschossen. Bei dem Toten soll es sich um einen mexikanischen Staatsangehörigen handeln, der angeblich ein „illegaler Einwanderer“ in den USA sei.
Nach bisherigem Kenntnisstand habe sich der Mann in seinem Fahrzeug Anweisungen der Beamten widersetzt, teilte das Heimatschutzministerium auf der Plattform X mit. Der Fahrer habe zunächst ein Auto der Einsatzkräfte gerammt und dann versucht, mit seinem Auto einen Beamten zu erfassen. Dabei habe der Beamte das Feuer eröffnet.
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FBI soll gegen den Toten ermitteln
Laut dem Ministerium wurde der Fahrer in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Das Ministerium habe interne Ermittlungen wegen der Schussabgabe eingeleitet. Das Büro der Bundespolizei FBI in Houston ermittle zudem wegen des Angriffs auf einen Bundesbeamten.
Wie das Ministerium mitteilte, ereignete sich der Vorfall in den frühen Morgenstunden. Warum sich der Getötete Lorenzo Salgado Araujo illegal in den USA aufgehalten haben soll, erklärte die Behörde nicht.
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Die Angaben zu dem Vorfall lassen sich nicht unabhängig überprüfen. In ähnlichen Fällen zuvor hatten Videoaufnahmen der Einsätze erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde aufgeworfen. Wie der Sender NBC News berichtete, nahmen mehrere Zeugen Foto- und Videoaufnahmen von dem Vorfall auf.
Im Januar hatten Bundesbeamte die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti erschossen. Das Vorgehen der Beamten hatte für Entsetzen in vielen Teilen des Landes gesorgt.
os/dpa







