Sicherheit

Wieder Ärger über lange Wartezeit am Flughafen Düsseldorf

Flugreisende müssen lange Wartezeiten am Flughafen in Düsseldorf ertragen. (Symbolbild)

Foto: Felix Heyder

Flugreisende müssen lange Wartezeiten am Flughafen in Düsseldorf ertragen. (Symbolbild) Foto: Felix Heyder

Düsseldorf.  Am Düsseldorf Flughafen ist es wieder zu langen Wartezeiten gekommen. Passagiere äußern Unverständnis und Unmut.

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An den Kontrollstellen des Flughafens Düsseldorf ist es am Sonntag wieder zu Verzögerungen gekommen. Wegen der seit Wochen angespannten Personalsituation beim zuständigen Essener Sicherheitsunternehmen Kötter mussten Fluggäste erneut lange Wartezeiten in Kauf nehmen, bevor sie die Check in-Schleusen passieren konnten. "Diese Situation ist für uns nicht akzeptabel", erklärte ein Sprecher des Flughafens am Sonntag auf Anfrage dieser Redaktion.

Nach Gewerkschaftsangaben soll es zu tumultartigen Szenen und Schwächeanfällen gekommen sein. Diese Darstellung konnte der Flughafen Düsseldorf nicht bestätigen. "Nach Rücksprache mit unserer Verkehrsleitung, unseren Rettungsdiensten und der Bundespolizei können wir weder tumultartige Szenen noch Schwächeanfälle bestätigen. Das scheint schlichtweg falsch zu sein", erklärte ein Sprecher.

Verdi kritisiert Einsatz von Flipcharts

Der Flughafen Düsseldorf setzte nach eigenen Angaben an diesem Wochenende erstmals während der Hauptverkehrszeit Flipcharts ein, um den wartenden Passagieren eine neutrale Einschätzung über die Wartezeiten zu geben.

"Diese Hinweistafeln haben die Situation weiter zugespitzt. Viele, die ihren Flug zu verpassen drohten, reagierten aufgebracht", sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Özay Tarim.

Dazu erklärte der Flughafen-Sprecher: "Wir weisen explizit nicht die Anzahl der im Einsatz befindlichen Kötter-Mitarbeiter noch die Unterdeckung oder die voraussichtliche Wartezeit aus." Man könne nicht bestätigen, dass die Flipcharts die Stimmung gegenüber den Mitarbeitern verschlechtere. "Kommentare in den Sozialen Medien und uns erreichende Zuschriften belegen sehr klar, dass nach langen Wartezeiten vor allem der Blick auf die verwaisten Kontrollspuren das Unverständnis und den Unmut schüren", erklärte der Sprecher. (tobi)

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