Manchmal reicht ein gutes Dressing, damit selbst ein schnöder Kohlsalat zum viralen Trend wird. Doch der Hype um „Green Goddess“ (= grüne Göttin) ist älter als Social Media. Schon 1920 wurde das Original in San Francisco serviert – als Hommage an das gleichnamige Theaterstück. Der Name blieb, das Rezept bekam im Laufe der Zeit ein frisches Update. Heute ist das grüne Dressing nährstoffreicher als je zuvor: mit viel Petersilie, Basilikum, Knoblauch, Joghurt oder veganer Alternative und oft mit Avocado für die Extraportion Cremigkeit. Wer mag, mixt Babyspinat, Rucola oder geröstete Saaten unter. Hauptsache: grün. Denn gerade diese Power-Kombi aus grünem Chlorophyll, Folsäure und Vitamin C wirkt antientzündlich und tut Immunsystem, Darmflora und dem Hautbild richtig gut. Hallo, Glow-up! Übrigens: die grasgrüne Mixtur macht sich nicht nur im Salat gut. Auch als Dip für Ofengemüse oder als cremige Pastasoße kann sie was. In der EAT-Club-Küche zaubern wir daraus ein ganz neues Lieblingsgericht: Green-Goddess-Beans mit Harissa-Hähnchen. Wärmend, würzig, ergänzt mit wertvollen Proteinen und Ballaststoffen.
Rezept: Green-Goddess-Beans mit Harissa-Hähnchen
- Die Zutaten aus diesem Rezept reichen für 4 Portionen
- Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde + Wartezeit
- Nährwertangaben: Pro Portion ca. 55 g E, 32 g F, 38 g KH, 675 kcal
Zutatenliste für die gepickelten Zwiebeln:
- 2 große rote Zwiebeln
- ½ TL Salz
- 1 TL Ahornsirup (ersatzweise Zucker)
- 5 EL Weißweinessig
Zutatenliste für das Hähnchen:
- 2 TL Harissa-Gewürzmischung (oder: siehe Tipp)
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 3 EL Sojasoße
- 4 Hähnchenbrustfilets (à ca. 150 g)
- 1 EL Öl (z. B. Rapsöl)
- 2 EL Ahornsirup
Zutatenliste für die Bohnen:
- 300 g Babyspinat
- ½ Bund Petersilie
- ½ Bund Basilikum
- 4 Stiele Oregano (ersatzweise 1 TL getrockneter Oregano)
- 400 ml Kokosmilch
- 2 Gläser weiße Bohnen (à 480 g Abtropfgewicht)
- 1 kleine Zucchini
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Öl (z. B. Olivenöl)
- 3 EL Limettensaft
- Salz, Pfeffer
- 300 g Naturjoghurt
- evtl. Chiliflocken
1 Für die gepickelten Zwiebeln rote Zwiebeln schälen und in feine Ringe hobeln oder schneiden. Mit Salz, Ahornsirup und Essig vermengen, zugedeckt beiseitestellen.

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2 Für das Hähnchen Harissa, Paprikapulver und Sojasoße zu einer Paste verrühren. Hähnchenbrustfilets trocken tupfen, rundherum mit der Gewürzpaste bestreichen. Zugedeckt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank marinieren.
3 Für die Bohnen Spinat verlesen, waschen und abtropfen lassen. Kräuter waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen. Einige Blättchen zum Bestreuen beiseitelegen. Rest mit 100 g Spinat und Kokosmilch in einem Mixer fein pürieren.
4 Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, Fleisch darin unter Wenden ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Inzwischen weiße Bohnen in ein Sieb abgießen, abspülen und abtropfen lassen. Zucchini waschen, putzen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
5 Olivenöl in einem Topf sanft erhitzen. Zucchini, Zwiebel und Knoblauch darin 2–3 Minuten andünsten. Bohnen zufügen und mit der Kräutersoße ablöschen. Aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen, bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten cremig einköcheln.
6 Ahornsirup über das Fleisch träufeln. Kurz darin wenden und vom Herd ziehen, damit der Sirup nicht verbrennt. Rest Spinat zu den Bohnen geben und zusammenfallen lassen. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch in dünne Scheiben schneiden. Bohnen mit Fleisch auf tiefen Tellern anrichten. Mit Joghurt und Zwiebeln toppen. Mit übrigen Kräutern und nach Belieben Chiliflocken bestreuen.
Tipp: Kein Harissa-Gewürz zur Hand? Diese Alternative aus dem Gewürzschrank ist fix zusammengerührt (für 600 g Huhn): 1 TL edelsüßes Paprikapulver, 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1 TL Knoblauchpulver (oder 1 fein geriebene Knoblauchzehe), ½ TL Chiliflocken oder Cayennepfeffer, ½ TL gemahlener Koriander (nach Belieben) und ½ TL Salz mischen.
fmg




