IT-Sicherheit

Cyberangriff auf Kreisverwaltung Wesel - Hintergründe unklar

Erneut haben Cyberkriminelle zugeschlagen.

Erneut haben Cyberkriminelle zugeschlagen.

Foto: Helmut Fohringer / dpa

Kreis Wesel/Witten.  Die Kreisverwaltung Wesel ist im September Opfer eines Cyberangriffs geworden. Dabei entstand ein finanzieller Schaden in Höhe von 25.000 Euro.

Die Kreisverwaltung Wesel ist offenbar von Hackern angegriffen worden. Wie eine Sprecherin auf Anfrage der NRZ mitteilte, sei es zu einem „betrügerischen Cyberangriff“ gekommen, bei dem der Verwaltung ein finanzieller Schaden in Höhe von 25.000 Euro entstanden sei.

Über die Hintergründe des Angriffs schweigt sich die Weseler Kreisverwaltung aus. „Der Vorfall wird intern aufgearbeitet und es wurde Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Polizei gestellt, das Verfahren läuft“, so die Sprecherin. Der Angriff soll bereits vor einigen Wochen Anfang September geschehen sein, die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag wurden am Dienstagabend über den entstandenen Schaden informiert.

Witten teils wieder arbeitsfähig

Die Verwaltung von Witten ist nach einem massiven Hackerangriff in Teilbereichen wieder arbeitsfähig. Einige Ämter waren am Mittwoch laut Mitteilung der Ruhrgebietsstadt über wenige Telefonnummern wieder erreichbar. Auch am Mittwoch arbeiteten IT-Fachleute des Landeskriminalamts und andere Experten daran, die Ursachen des Cyber-Angriffs zu analysieren und die Schäden zu reparieren. (jes/dpa)

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