An das letzte Aufeinandertreffen dürften sich die Fußballerinnen der deutschen Nationalmannschaft gerne erinnern: Im EM-Viertelfinale stand beim Duell gegen die Französinnen nach 90 Minuten noch kein Sieger fest, auch die Verlängerung verstrich ohne weiteren Treffern. So wurde Torhüterin Ann-Katrin Berger für die DFB-Frauen zur Heldin und sicherte mit einer überragenden Leistung den Einzug ins Halbfinale. Im Halbfinale der Nations League will die deutsche Auswahl um Kapitänin Giulia Gwinn nun in die Endrunde einziehen. Die Partie gegen Frankreich zum Nachlesen im Ticker:

Nations-League-Halbfinale: Deutschland gegen Frankreich - die Partie zum Nachlesen im Ticker

Schock um Lena Oberdorf: Bayern-Spielerin erleidet nächsten Kreuzbandriss

Eine Spielerin fehlte im DFB-Aufgebot: Lena Oberdorf. Sie hatte sich am Sonntag im Liga-Spiel gegen den 1. FC Köln ihren zweiten Kreuzbandriss binnen 15 Monaten zugezogen - erneut im rechten Knie. Bundestrainer Christian Wück will nach dem erneuten Kreuzbandriss bei Bayern-Star Lena Oberdorf keine voreilige Ursachenforschung betreiben. „Wir müssen aufpassen, über die Gründe zu spekulieren“, sagte er auf der Pressekonferenz. Bei der 23 Jahre alten Mittelfeldspielerin sei die Verletzung nach einem Zweikampf passiert, „der nichts mit irgendeiner Belastungssteuerung zu tun hat, sondern das war ein hart geführter Zweikampf“, führte Wück aus. „Wir leben in einem Kontaktsport, da kann so was leider nun mal passieren.“ Körperlich sei Oberdorf topfit gewesen und habe während ihrer ersten Reha-Phase „sehr gut“ an ihrer Athletik gearbeitet.

GER, FC Bayern Muenchen vs. 1. FC Koeln, Fussball, Google Pixel Frauen-Bundesliga, 7. Spieltag, Saison 2025/2026, 19.10.2025
Lena Oberdorf wird gestützt vom Feld geführt.© imago/Eibner | IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jenni Maul

Neben Oberdorf fehlte der DFB-Elf über 37.000 Zuschauern in Düsseldorf auch Leipzigs Stürmerin Giovanna Hoffmann wegen der gleichen Verletzung. „Wir hoffen natürlich alle, dass wir irgendwann mal schlauer werden durch die Wissenschaft, durch irgendwelche Studien, durch irgendwelche Belege, die wir bekommen können, mit denen wir auch etwas anfangen können - das gibt‘s leider im Moment noch nicht“, bedauerte Wück. (mit dpa)