Bei Shootingstar Lennart Karl hat Bayern München nichts dem Zufall überlassen. Der Fördervertrag des Offensivtalents soll sich mit erreichter Volljährigkeit am 22. Februar 2026 zu einem Profivertrag umwandeln. Das berichtet Sky. Dieser sei dann bis zum 30. Juni 2029 datiert. Folglich dürfte Karls Zukunft für die kommenden Jahre geklärt sein.

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Auch eine Gehaltsanpassung gehe mit dem Vertrags-Upgrade einher. Eine Ausstiegsklausel hingegen wird nicht im Arbeitspapier stehen, derlei Vertragsinhalte räumt der Rekordmeister ohnehin nur höchst selten. Unabhängig davon hege Karl keinerlei Wechselpläne.
Bayern-Talent Karl: Parallelen zu Musiala
Für Lothar Matthäus bringt der 17-Jährige alles mit, um einen ähnlichen Werdegang wie sein prominenter Teamkollege Jamal Musiala zu nehmen. „Die Möglichkeiten sind immer da, es liegt am Spieler selbst und er braucht einen Trainer, der ihm vertraut“, schrieb der Fußball-Rekordnationalspieler in einer Sky-Kolumne. Bayern-Coach Vincent Kompany setzte in dieser Saison in bislang neun Pflichtspielen auf den Offensivspieler.

Karl überzeugte zuletzt in der Bundesliga sowie Champions League und erzielte jeweils sein erstes Tor in beiden Wettbewerben. Der fast auf den Tag genau fünf Jahre ältere Musiala hatte als 17-Jähriger unter dem damaligen Trainer Hansi Flick ebenfalls bei den Profis debütiert und für Furore gesorgt. Nach seinem Anfang Juli bei der Klub-WM erlittenen Wadenbeinbruch arbeitet Musiala seit wenigen Tagen auf dem Trainingsplatz an seinem Comeback.
Über Karl schrieb Matthäus weiter: „Ich denke, dass Kompany ihm aufgrund seiner jüngsten Leistungen vertraut und keine Sorge hat, für ihn auch mal einen gestandenen Spieler auf die Bank zu setzen oder auszuwechseln.“ Er glaube, dass Karl regelmäßig Einsätze erhalten werde, „weil er geliefert hat, wenn er auf dem Platz stand“. In der Bundesliga zählte Karl bislang einmal zur Startelf, fünfmal kam er von der Bank. (mit dpa)




