Jürgen Klopps Berater Marc Kosicke hat Berichte über eine angebliche Einigung zwischen Klopps bisherigem Arbeitgeber Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer dementiert. Zuvor hatten „Sky“ und „Bild“ übereinstimmend berichtet, dass Red Bull den 59-jährigen Klopp freigebe und dieser demnach Bundestrainer werden könne. Nur noch letzte Details zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und Klopp seien zu klären. Bei idealem Verlauf sei am Freitag dann eine große Pressekonferenz geplant, bei der der neue Bundestrainer offiziell vorgestellt werden soll.

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Zwischen Klopp und dem DFB besteht schon seit mehreren Tagen grundsätzliche Einigkeit, Knackpunkt waren zuletzt noch die Gespräche mit Klopps aktuellem Arbeitgeber Red Bull. Ursprünglich hatte eine Ablösesumme für Klopp im Raum gestanden, später wurde über ein Modell gesprochen, nach dem RB seinen prominenten Angestellten zwar ohne Ablöse hätte ziehen lassen, ihn aber als Markenbotschafter und Werbegesicht weiter hätte einsetzen können. Nach Informationen dieser Redaktion war dies allerdings bei einigen der mächtigen DFB-Landesverbände auf heftigen Widerstand gestoßen.
Am Wochenende nun gab es Gespräche zwischen Oliver Mintzlaff, dem CEO des Getränkekonzerns, und Klopp, über die Modalitäten eines Wechsels des „Head of Global Soccer“. Der Verband reagierte am Sonntag nur knapp: „Der DFB kommentiert den aktuellen Verhandlungsstand mit Jürgen Klopp nicht. Eine finale Entscheidung treffen die zuständigen Gremien“, teilte der DFB auf Anfrage mit.
Klopp traf sich mit den DFB-Bossen Neuendorf und Watzke in New York
Am vorvergangenen Samstag hatten sich DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke mit dem Bundestrainer-Kandidaten in New York getroffen. Dabei wurde eine prinzipielle Einigung vorbehaltlich der noch ausstehenden Vertragsgespräche mit Red Bull und der Klärung von Sponsorenfragen über einen Vertrag für Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann bis zur WM 2030 erzielt.
Klopp wird am Abend als Experte von MagentaTV das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien in East Rutherford analysieren. Zuletzt hatte er die Auftritte auch für persönliche Stellungnahmen in der Bundestrainer-Frage genutzt.
fmg/mit dpa




