Durch zwei Treffer in der Nachspielzeit hat Borussia Dortmund das Topspiel der Fußball-Bundesliga beim VfB Stuttgart 2:0 (0:0) gewonnen. Karim Adeyemi (90.+4) und Julian Brandt (90.+6) sorgten für den späten Erfolg der Gäste. Der BVB bleibt damit nach dem 28. Spieltag mit nun elf Punkten Vorsprung auf RB Leipzig und Stuttgart Tabellenzweiter. Der Rückstand auf den FC Bayern München, der wenige Stunden zuvor ein fulminantes Comeback beim 3:2 gegen den SC Freiburg feierte, beträgt weiterhin neun Punkte.
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Die Stuttgarter waren in einem chancenarmen Spiel lange Zeit die bessere Mannschaft und verpassten es, einen wichtigen Sieg im Rennen um die Champions-League-Qualifikation einzufahren. Der VfB fiel durch die Niederlage auf Rang vier zurück. Der BVB hatte 90 Minuten lang nur wenige Chancen, ehe die eingewechselten Adeyemi und Brandt trafen.
BVB beim VfB Stuttgart: Der 2:0-Sieg zum Nachlesen im Ticker
+++ Vor dem Spiel +++
Borussia Dortmund kann heute den wohl entscheidenden Schritt zur Vizemeisterschaft machen. Am Abend geht es im Bundesliga-Topspiel gegen den Pokalsieger VfB Stuttgart (18.30 Uhr, Sky). Die drittplatzierten Schwaben sind mit acht Punkten Rückstand schärfster Verfolger der Schwarz-Gelben. Mit einem Auswärtssieg würde der BVB auf elf Punkte davonziehen und wäre dann in den ausstehenden sechs Partien kaum mehr einzuholen. Das Topspiel gibt es hier im Live-Ticker.
Auf die Mannschaft von Niko Kovac wartet in Bad Cannstatt allerdings eine extrem schwere Aufgabe, nicht umsonst steht der von Sebastian Hoeneß trainierte VfB unter den besten Drei in der Bundesliga. Im Hinspiel in Dortmund trennten sich beide Mannschaften mit 3:3, Nationalstürmer Deniz Undav erzielte allein drei seiner 18 Bundesligatore in diesem packenden Duell. „Der VfB Stuttgart ist zurecht da oben, weil sie erfolgreichen Fußball spielen“, zollte Kovac dem Gegner und Topstürmer Undav Respekt. „Wir wissen um seine Qualitäten und die wollen wir am Samstag nicht sehen.“
BVB lange ohne Felix Nmecha
In Stuttgart wird es aus Dortmunder Sicht nicht nur wichtig sein, Undav an die Leine zu legen, sondern auch eine vergleichbare Energie wie zuletzt in der zweiten Halbzeit gegen den Hamburger SV (3:2) auf dem Platz zu entwickeln – und das eben nicht nur für 45 Minuten. „Wir müssen uns wirklich strecken. Wir müssen über 90 Minuten das zeigen, was wir gegen den HSV in der zweiten Halbzeit gezeigt haben“, forderte Kovac. Im ersten Durchgang des vergangenen Heimspiels wurde der BVB von den Rothosen entzaubert, lag zur Pause schon 0:2 hinten, ehe die Gäste in der zweiten Halbzeit regelrecht überrollt wurden.
Die BVB-Aufstellung: Kobel - Anton, Schlotterbeck, Bensebaini - Ryerson, Svensson - Chukwuemeka, Bellingham, Sabitzer - Guirassy, Beier.
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Wermutstropfen dieser mitreißenden Partie: Felix Nmecha zog sich eine Außenbandverletzung zu, wird in der laufenden Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen und bangt sogar um die WM. Kovac muss den Mittelfeldspieler folglich in Stuttgart ersetzen – eine Rolle, die dem österreichischen Neu-Nationalspieler Carney Chukwuemeka zufallen könnte.





