Ein letztes Mal Stadion Rote Erde, noch ein letztes Mal alles auf dem Platz lassen: Die Fußballerinnen von Borussia Dortmund trafen an diesem Sonntag (13 Uhr) im Saisonfinale der Regionalliga West auf Vorwärts Spoho Köln und verabschiedeten sich mit einem furiosen 8:0 von ihren Fans. Der Traum vom Aufstieg ist jedoch geplatzt: Durch das 2:0 der U21 des 1. FC Köln bei Borussia Mönchengladbach II konnten die Dortmunderinnen den Tabellenführer trotz des Kantersieges nicht mehr überholen. Die Effzeh-Frauen nehmen damit an den Aufstiegs-Playoffs zur 2. Bundesliga teil.

Die Dortmunderinnen hatten an diesem letzten Spieltag der Saison reichlich Grund zu jubeln – für den Aufstieg hat es trotzdem nicht gereicht
Die Dortmunderinnen hatten an diesem letzten Spieltag der Saison reichlich Grund zu jubeln – für den Aufstieg hat es trotzdem nicht gereicht© BVB | Felix Kurschilgen

BVB - Spoho Köln: Das Saisonfinale zum Nachlesen

Aufstieg oder nicht? BVB im Fernduell mit der U21 des 1. FC Köln

Zwei Zähler hatten die jungen Geißböcke nach 25 von 26 Spieltagen mehr auf dem Konto als Dortmund (63 Punkte), mussten im Saisonfinale aber auswärts bei der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach ran. Rein tabellarisch auf den ersten Blick ein ungleiches Duell, standen die Gladbacherinnen doch nur auf Rang zwölf, dem drittletzten Tabellenplatz. Auf den zweiten Blick wurde allerdings klar, dass genau das im Rheinischen Derby für Köln auch zur Herausforderung werden konnte: Denn die Borussia kämpfte am letzten Spieltag noch um den Klassenerhalt.

Soll dem BVB gegen Vorwärts Spoho Köln die Null halten: Torhüterin Laura van der Laan.
Soll dem BVB gegen Vorwärts Spoho Köln die Null halten: Torhüterin Laura van der Laan.© BVB | Felix Kurschilgen

Im Fernduell mit dem derzeitigen Tabellenelften, dem FSV Gütersloh, brauchte Gladbach einen Sieg, um den direkten Abstiegsplatz noch zu verlassen und sich in die Relegation zu retten. Und, weil Gütersloh seinerseits bei der drittplatzierten Arminia aus Bielefeld ran musste, schien eine Niederlage des FSV keinesfalls unwahrscheinlich. Entsprechend konnte die Borussia mit der kleinen Extraportion Motivation ins eigene Match gegen die U21 des 1. FC Köln gehen.

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Bei Schwarz-Gelb drückte man den Gladbacherinnen auf jeden Fall die Daumen. „Wir hoffen natürlich, dass Gladbach die Kölner weghaut“, erklärte Celina Baum mit einem Lächeln. Auch wenn das jetzt nicht unbedingt zu erwarten war – selbst bei einem Remis des Effzeh wäre der BVB aufgrund des klar besseren Torverhältnisses an die Spitze gesprungen. Und so galt in Dortmund an diesem Sonntag ein Motto nochmal so ausdrücklich, wie selten zuvor: Die Hoffnung stirbt zuletzt.