Zusammenfassung
- Borussia Dortmund erhält für die Abstellung von zehn Spielern zur Fußball-WM Ausgleichszahlungen von der Fifa in Höhe von 1,54 Millionen Euro.
- Die höchsten Zahlungen erhalten Vereine aus der englischen Premier League, während der FC Bayern München in Deutschland am meisten profitiert.
- Insgesamt bekommen die Bundesliga-Klubs 13,29 Millionen Euro, basierend auf einer Analyse der offiziellen WM-Kader durch die DKB.
Insgesamt 1248 Spieler waren bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Einsatz, zehn davon stehen bei Bundesliga-Vizemeister Borussia Dortmund unter Vertrag. Namentlich sind das Waldemar Anton, Maximilian Beier, Nico Schlotterbeck, Felix Nmecha (Deutschland), Ramy Bensebaini (Algerien), Carney Chukwuemeka, Marcel Sabitzer (Österreich), Gregor Kobel (Schweiz), Julian Ryerson (Norwegen) und Daniel Svensson (Schweden).
Weil die Vereine wie der BVB die Arbeitgeber der Profis sind, haben sie für die Abstellung eines jeden WM-Spielers eine Ausgleichszahlung von der Fifa erhalten. Die DKB hat im Rahmen einer Finanz-Analyse den Gesamtbetrag pro Verein berechnet. Das Ergebnis kurz vor Ende der WM: Borussia Dortmund kassiert für seine zehn WM-Fahrer Abstellungszahlungen in Höhe von 1,54 Millionen Euro.
1,8 Millionen Euro für Bayern München
Noch einmal ein gutes Stück besser kommt Bundesliga-Rekordmeister FC Bayern München weg. Für ihre 17 WM-Teilnehmer kassieren die Münchener nach DKB-Berechnung einen Gesamtbetrag von 2,3 Millionen Euro – also rund 800.000 Euro mehr als die Dortmunder.

Hinter Bayern und Dortmund ist Bayer Leverkusen (sieben WM-Fahrer) nach WM-Ausgleichszahlungen die Nummer drei der Bundesliga: Der Werksklub streicht laut DKB 1,42 Millionen Euro ein. Zwei weitere Bundesligisten übertreffen die Millionenmarke: Eintracht bekommt 1,17 Millionen Euro von der Fifa, die TSG Hoffenheim 1,05 Millionen Euro.
Bundesliga kassiert über 13 Millionen Euro
Von allen Vereinen weltweit erhält der englische Topklub Manchester City am meisten Geld. Die Skyblues freuen sich über eine Summe von 3,08 Millionen Euro. Es folgen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain (2,49 Millionen Euro) und Königsklassen-Finalist FC Arsenal (2,42).
Im Ligenvergleich sortiert sich die Bundesliga auf Platz zwei ein. Die Einnahmen von insgesamt 13,29 Millionen Euro für die Klubs der höchsten deutschen Spielklasse werden nur von der englischen Premier League überboten, deren Vereine zusammen 26,34 Millionen erhalten. Auf Platz drei liegt Spaniens La Liga (12,19 Millionen).
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Für die Analyse hat die DKB die offiziell gemeldeten WM-Kader aller qualifizierten Nationen ausgewertet. Die Berechnung der Ausgleichszahlungen basiere auf dem Fifa Club Benefits Programm und berücksichtige sämtliche Abstellungstage für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 beginnend am 1. Juni. mit sid







