Julien Duranville galt bei Borussia Dortmund als großes Versprechen. Doch es wurde nie die große Liebesbeziehung. Immer wieder war der mittlerweile 20 Jahre alte Linksaußen verletzt und konnte sich nie final bei den Profis behaupten. Eine Leihe zum FC Basel später hat er in diesem Sommer nun den Weg zu Olympique Lyon gefunden und will sich dort nun, fernab des großen BVB-Rummels, neu beweisen.
In der Vorbereitung hat ihm Trainer Paulo Fonseca direkt schon einmal das Vertrauen geschenkt. Gegen den FC Servette (2:1), Slavia Prag (0:2), den VfL Wolfsburg (2:0) und Betis Sevilla (0:4) durfte Duranville in den vergangenen Testspielen viermal in Serie von Beginn an ran.

Mittlerweile ist für Olympique Lyon auch schon der Pflichtspielbetrieb gestartet. In der Champions-League-Qualifikation musste der französische Topklub gegen Slavia Prag ran. Nach einer 1:2-Pleite im Hinspiel gab es eine Woche später einen 3:0-Erfolg, wodurch OL die vierte Runde erreicht hat.
Duranville durfte allerdings nur in der zweiten Partie für die letzten fünf Minuten ran. Die nächste Einsatzchance winkt am Dienstag, 18. August, 21 Uhr, wenn Lyon bei Fenerbahce Istanbul um ein Ticket für die CL-Ligaphase spielt. Duranville wird wieder auf seine Chance lauern.
Duranville galt beim BVB als großes Versprechen
Geboren am 5. Mai 2006 in Uccle, begann Duranville seine fußballerische Laufbahn in den Jugendmannschaften von RSC Anderlecht, wo er ab 2019 von der U15 bis zur U18 durchlief. Im Sommer 2021 wechselte er in den Herrenbereich Anderlechts und kam in der Jupiler Pro League sowie in den Play-offs der Meistergruppe zu Einsätzen, parallel spielte er in der U23 (RSCA Futures) in der Challenger Pro League. In Summe absolvierte er elf Spiele für die erste Mannschaft der Belgier, wobei er ein Tor erzielte.
Im Januar 2023 holte Borussia Dortmund den damals 16‑Jährigen für rund 8,5 Millionen Euro. Beim BVB spielte Duranville direkt für die A-Jugend in der U19‑Bundesliga West, wo er in fünf Spielen vier Vorlagen gab. Sein erster Bundesliga‑Einsatz für den BVB folgte am 27. Mai 2023: Beim verhängnisvollen 2:2 gegen den 1. FSV Mainz 05, das die Deutsche Meisterschaft kosten sollte, stand er 28 Minuten lang auf dem Feld.
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Bis zum Winter 2026 kam er auf insgesamt 27 Pflichtspieleinsätze, wobei er einmal getroffen und eine Vorlage gegeben hat. Mit Blick auf seine Einsatzperspektiven hat er sich dann aber per Leihe dem FC Basel angeschlossen. Bei dem Schweizer Topklub hat Duranville in der Rückrunde der Saison 2025/26 17 Pflichtspiele absolviert, zweimal getroffen und ein weiteres Tor vorbereitet.
Parallel zu den Vereinsstationen entwickelte Duranville sich in der belgischen Nationalmannschaft: Nach Einsätzen in der U16 und U17 spielte er ab 2022 in der U19 und ab 2024 in der U21, für die er 2024/25 in der Qualifikation zur U21‑Europameisterschaft auflief. Im September 2024 debütierte er beim 3:1-Sieg gegen Israel in der A-Nationalelf.






