Der Transfer ist perfekt: Mittelfeldspieler Satoshi Tanaka wechselt von Fortuna Düsseldorf zum FC Schalke 04. Dies bestätigten die Rot-Weißen am Mittwochmittag (10. Juni). Zuvor berichteten bereits die Rheinische Post (RP) und der „Kicker“ über den Transfer. Dass der japanische Akteur nach dem folgenschweren Abstieg in die 3. Liga für die Rot-Weißen nicht zu halten war, machte der vor kurzem entlassene Ex-Sportvorstand Sven Mislintat bereits klar, kurz nachdem der schmerzhafte Gang in die Drittklassigkeit für die Fortuna besiegelt war.

Immerhin sei der Japaner „zu gut“ für die 3. Liga, meinte Mislintat unmittelbar nach dem Abstieg. Zwar hat Tanaka noch einen gültigen Vertrag, dieser beinhaltet jedoch eine Ausstiegsklausel, von der er nun Gebrauch machte, wie die Fortuna mitteilte. Bereits nach dem feststehenden Abstieg Mitte Mai dürften zahlreiche Interessenten Schlange gestanden haben: „Es gab sicherlich schon viele Anrufe bei seinen Beratern. Das bietet uns aber auch die Chance, wichtige Ablösen zu generieren“, so Sven Mislintat, der Ende Mai durch Samir Arabi ersetzt wurde.

Fortuna Düsseldorf: Tanaka unterschreibt bis 2030 bei Schalke 04

Nun hat sich also Schalke 04 die Dienste des Mittelfeld-Motors gesichert. Nach Angaben der Gelsenkirchener hat Tanaka auf Schalke einen „langfristigen Vertrag bis 2030“ unterschrieben. Erst in der Winterpause hatte Fortuna Düsseldorf den 23-Jährigen verpflichtet, der auf Anhieb sofort einschlug und sich schnell zum Leistungsträger und Publikumsliebling entwickelte, den Abstieg in die 3. Liga jedoch nicht verhindern konnte. Für den Zweitliga-Meister und Bundesliga-Aufsteiger wird Satoshi Tanaka jedenfalls zum Schnäppchen. Denn die Königsblauen müssen lediglich eine Million Euro für den quirligen Spieler hinblättern.

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Möglich macht dies eine spezielle Klausel in seinem Vertrag. Hätte Fortuna Düsseldorf den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga geschafft, hätte Tanaka bis zu zehn Millionen gekostet. Durch den Komplett-Absturz der Rheinländer bekommt Schalke den zweikampfstarken Abräumer nun also zum Spottpreis. Den Düsseldorfern geht hingegen eine saftige Ablösesumme durch die Hände, dafür wird aber immerhin das Jahresgehalt von knapp 900.000 Euro eingespart.

Geld, das die Fortuna gut gebrauchen kann. Denn in der 3. Liga kassiert der Absteiger mit rund 1,7 Millionen Euro deutlich weniger an TV-Geldern als noch in der 2. Bundesliga (rund 17 Millionen). Und weil der finanzielle Gürtel beim Traditionsclub nun deutlich enger geschnallt werden muss, wurden bereits zahlreiche Mitarbeitende der Geschäftsstelle und aus anderen Abteilungen entlassen. Sehr zum Unmut der Fans.

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Fortuna Düsseldorf: Jorrit Hendrix vor Rückkehr?

Der neue Sportvorstand Samir Arabi muss die neue Mannschaft also mit einem deutlich schmaleren Budget zusammenstellen. Ein alter Bekannter spielt dabei eine wichtige Rolle. Wie die Bild und die Rheinische Post bereits berichteten, soll mit Jorrit Hendrix ein Spieler nach Düsseldorf zurückkehren, der bereits in der Saison 2022/23 das Trikot für die Fortuna trug. Seit der Saison 2024/25 lief der niederländische Mittelfeldspieler für Preußen Münster auf und stieg mit dem Traditionsverein als Tabellenletzter ebenfalls in die 3. Liga ab.

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Fortuna-Trainer Alexander Ende kennt den 31-Jährigen bereits. Denn der Übungsleiter der launischen Diva war bis März dieses Jahres Chefcoach in Münster, ehe er entlassen wurde. In der gemeinsamen Zeit übernahm Hendrix eine Führungsrolle. Dies soll nun auch in Düsseldorf geschehen. Eine offizielle Bestätigung des Wechsels steht aber noch aus. Anders als bei Satoshi Tanaka, der künftig in der Bundesliga spielen wird.