Die personelle Lage entspannt sich beim Fußball-Drittligisten MSV Duisburg in kleinen Schritten. Marvin Knoll gehörte schon in den letzten beiden Spielen dem Kader der Zebras an. Caspar Jander feierte am vergangenen Samstag bei der 0:3-Niederlage bei Aufsteiger SV Elversberg 07 sein Comeback als Einwechselspieler. Und nun steht auch Rolf Feltscher wieder auf dem Platz und nimmt uneingeschränkt am Mannschaftstraining teil. Für Chefcoach Torsten Ziegner ist der Venezolaner damit wieder „ein vollwertiger Spieler“.
Nach zwei Bänderrissen im Knie an selber Stelle im April und im Juli werden Trainer und Spieler beim Comeback indes Vorsicht walten lassen. Immerhin: Ursprünglich sollte Feltscher erst nach der Winterpause zurückkommen. Wie bei Caspar Jander ging es nun schneller.
Ein Startelf-Einsatz am Sonntag in Wuppertal beim Spiel gegen die U 23 von Borussia Dortmund dürfte zu früh kommen, wenngleich sich die Genesung des Rechtsverteidigers Joshua Bitter, der an einer Knieprellung laboriert, weiter hinzieht. Ob in einer Dreier- oder einer Viererkette: Ziegner wird wie schon in Elversberg über eine Alternative nachdenken müssen. Im Saarland verteidigte Tobias Fleckstein hinten rechts.
MSV Duisburg: Girth und Bakir fehlen weiter langfristig
Mit ganz kleinen Schritten arbeiten Vincent Gembalies und Leroy Kwadwo an ihrem Comeback. Innenverteidiger Gembalies war in den letzten Wochen mit Knieproblemen außer Gefecht, Flügelspieler Kwadwo erlitt in der Saisonvorbereitung im Testspiel gegen Preußen Münster einen Sehnenriss im Hüftbereich. Das Duo ist mittlerweile mit „vorsichtigen Passformen“, wie der MSV mitteilte, wieder im Einsatz.
Mit Stürmer Benjamin Girth (Schulterverletzung) und Mittelfeldspieler Alaa Bakir (Meniskusriss) sind zwei Stammkräfte derweil weiterhin noch langfristig außer Gefecht. Der MSV Duisburg konnte diese beiden Ausfälle in den letzten Wochen nicht kompensieren.
D. R.



