Handball-Landesliga

Abwehr sicherte Arbeitssieg der HSG Hiesfeld/Aldenrade II

Colin Höhne (r.) traf viermal gegen den SC Bottrop für die HSG Hiesfeld/Aldenrade II.

Colin Höhne (r.) traf viermal gegen den SC Bottrop für die HSG Hiesfeld/Aldenrade II.

Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Das war ein klassischer Arbeitssieg“, befand Trainer Jörg Schnier nach dem Spiel der HSG Hiesfeld/Aldenrade II in der Handball-Landesliga.

„Das war ein klassischer Arbeitssieg“, befand Trainer Jörg Schnier nach dem 23:21 (11:14) der HSG Hiesfeld/Aldenrade II in der Handball-Landesliga gegen den SC Bottrop. Bis zum 10:7 (19.) hatten die Gastgeber Oberwasser. Die anschließende Schwächephase nutzte Bottrop, um das Blatt zu wenden. „Wir haben uns gegen die variable Bottroper Abwehr und ihre starken Torhüter äußerst schwer getan. Spielerische Lösungen sind uns viel zu selten gelungen“, urteilte Schnier. Nach der Pause rührte die HSG Beton an und behielt in der Schlussphase die Nerven. Aus dem 19:20 machten Niko Möhle und Marvin Strehl das vorentscheidende 22:20. „Die Abwehr hat in der zweiten Hälfte sehr gut gestanden. Das war entscheidend für den Sieg“, so Schnier: „In den nächsten Spiele gegen Adler Bottrop und die Turnerschaft Grefrath müssen wir uns extrem steigern, wenn wir eine Chance haben wollen.“

HSG II: Strehl (5), Möhle (5/1), Höhne (4), Fischer, Marijanovic (je 3), Hoyer, Möller, Terhorst.

TV Borken – MTV Rheinwacht Dinslaken II 30:20 (16:7)

Die zweite Mannschaft des MTV Rheinwacht Dinslaken musste beim TV Borken eine 20:30 (7:16)-Niederlage hinnehmen. Nach etwas mehr als fünf Minuten führten die Gastgeber bereits mit 5:1 und waren mit einem 4:0-Lauf wenige Minuten später auf sieben Tore enteilt. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit kämpften sich die Dinslakener zwar auf fünf Tore heran (21:16, 46.), doch in der Schlussphase gestalteten die Borkener das Geschehen wieder deutlich.

„Wir haben von der ersten Minute an keine Einstellung zum Spiel der Borkener gehabt. Da kann auch die ungewöhnliche 3:2:1-Deckung von Borken oder dass wir ohne Harz spielen mussten keine Ausrede sein“, fand Trainer Jörg Schwarz deutliche Worte. Die Aushilfen aus der ersten Mannschaft seien in der Form auch keine Verstärkung gewesen, haderte der Coach.

MTV II: Schneider, J. Terwiel; D’Auria (4), N. de Lede, Kruse, Czeslik (5/4), Schroeer (1), Frank, N. Höffner, Hetzel (1), Pieper (5), Reede (1), J. Höffner (2), F. de Lede (1).

ATV Biesel – MTV Rheinwacht Dinslaken III 30:23 (13:11)

Auch die dritte Mannschaft des MTV musste mit einem 23:30 (11:13) beim ATV Biesel eine Niederlage hinnehmen, doch die Mannschaft von Martin Terwiel hielt über weite Strecken gut mit. Auch wenn die Gastgeber mehrfach davonzogen, schafften es die Dinslakener immer wieder, auf ein Tor heranzukommen oder gar in Führung zu gehen (7:6, 18.; 17:18, 45.).

Nach dem 20:21 durch Fabian Hoffmann, der von der ersten Mannschaft aushalf, mussten die Gäste allerdings abreißen lassen. Mit einem 4:0-Lauf innerhalb von drei Minuten brachte sich Biesel auf die Siegerstraße.

„Bis zur 50. Minute sah es gut aus, am Ende haben wir uns noch einige Tempogegenstöße eingefangen. Normalerweise ist das eine Truppe, die wir schlagen können“, befand Trainer Martin Terwiel. Als Knackpunkte bezeichnete der Coach, dass sein Team zunächst eine doppelte Überzahl nicht effektiv nutzen konnte und die rote Karte für Alexander Kraul ebenfalls bitter gewesen sei.

MTV III: J. Terwiel, Kemmerling, Horstmann (2), Hagenstroem, Kraul, Petzinna (5), Padberg (2), Friedhoff, L. Terwiel (8), Hoffmann (6), Witt

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