Energy Run

Patric Meinike gewann den Dinslakener Energy Run

Patric Meinike (Nr. 11) war im Hauptlauf von Anfang an vorne dabei.

Foto: Heiko Kempken

Patric Meinike (Nr. 11) war im Hauptlauf von Anfang an vorne dabei. Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Beim 13. Dinslakener City-Lauf, erstmals als Energy Run gestartet, machten über 3000 Läufer mit. Patric Meinike gewann den Hauptlauf der Männer.

Durch die Kastanienbäume der Voerder Straße fielen die ersten Sonnenstrahlen, als mit dem Startschuss der 13. Dinslakener City-Lauf begann. Den Anfang machte der Bambini-Marathon, bei dem sich die ganz kleinen Nachwuchsläufer und Läuferinnen über 380 Meter maßen. Einmal die Voerder Straße und Mozartstraße entlang und wieder zurück, dann ab ins Ziel am hinteren Pausenhof des THG. Kommentiert wurde der heiß geführte Wettkampf von Laurenz Thissen, der es verstand, jeden Zuschauer für das Laufen zu begeistern. Insgesamt gingen 227 Kinder in der Altersklasse 2011 oder jünger an den Start, dem einen oder anderen Kind gelang es sogar, Mama oder Papa als Unterstützung auf die Wettkampfstrecke mitzunehmen.

Es folgte der Jugendlauf, der die Altersklassen U16, U14, U12 und U10 zusammenfasste und bei denen insgesamt 745 Mädchen und Jungen an den Start gingen und eine Runde durch die Dinslakener Altstadt liefen, die 2,461 Kilometer betrug. Der neue Hauptsponsor Stadtwerke zeichnete auch die teilnehmerstärksten Schulen aus, hier gewann die Averbruchschule, die 170 ihrer insgesamt 227 Schüler für den „Energy Run“ motivieren konnte und einen Preis in Höhe von 500 Euro bekam. Zweiter wurde die Hagenschule, die 300 Euro gewann, der dritte Platz ging an die Gartenschule, die 200 Euro zugesprochen bekam. „Beim Energy Run können wir alle Altersgruppen bei ihrem sportlichen Engagement unterstützen. Die Kinder liegen uns aber ganz besonders am Herzen, deswegen haben wir diesen Sonderpreis eingeführt“, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Josef Kremer.

Eine Sekunde Vorsprung

Als nächstes waren die 5-Kilometer-Läufer an der Reihe. In dem als „Volkslauf“ bezeichneten Wettkampf bildete sich sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen ein Spitzenteam aus zwei Läufern. Bei den Männern waren es Vorjahressieger Heinz van Dongen vom TSV Weeze und Bastian Nitz vom TV Voerde. Der Voerder hatte am Ende knapp die Nase vorn und gewann mit 17:05 Minuten. Van Dongen kam eine Sekunde später durch das Ziel. „Vor zwei Jahren habe ich schon mal gewonnen, letztes Jahr war ich Zweiter, heute hat es knapp gereicht“, meinte Bastian Nitz . Bei den Frauen konnte sich Carina Fierek vom TuS Xanten durchsetzen, sie gewann mit 19:31 Minuten vor Lina Killisch von der TuS Drevenack, die Zweite wurde mit 19:36 Minuten. „Ich bin immer wieder gerne hier. Sonst laufe ich immer die zehn Kilometer. Diesmal habe ich mich für fünf entschieden und direkt gewonnen“, erklärte Fierek.

Im Hauptlauf über 10 Kilometer hatten sowohl die Männer als auch die Frauen einen klaren Sieger. Mit einer Zeit von 31:43 Minuten ließ Patric Meinike für die LG Olympia Dortmund nichts anbrennen, fast zwei Minuten Vorsprung hatte er auf seine Verfolger. Zweiter wurde Marcel Eckers vom LAZ Rhede mit 33:30 Minuten. „.Ich habe mir in diesem Jahr schon vor dem Start Hoffnungen auf den Sieg gemacht, da ich wusste, dass der Vorjahressieger dieses Jahr nicht dabei war“, meinte Meinike. Die schnellste Frau war Melina Buil mit 39:50 Minuten für den SV Sonsbeck. „Ich habe mich heute morgen ganz spontan entschieden, eigentlich lerne ich gerade für meine Abschlussprüfung in der Ausbildung. Ich laufe meistens am besten, wenn ich mich spontan anmelde“, erklärte Buil.

Der letzte Lauf des Tages ging wieder über zehn Kilometer, hier traten dann die Läufer und Läuferinnen an, die im Schnitt zwischen 50 und 70 Minuten brauchen. Schnellster Mann hier war Rolf Stein aus Voerde. „Ich wollte eigentlich einen Freund unterstützen, der war aber krank, dann habe ich den Lauf für meine Marathonvorbereitung genutzt“, meinte Stein, der, weil er unter 45 Minuten brauchte, aus der Wertung fiel . Bei den Frauen setzte sich Nina Koopmann durch mit einer Zeit von 46:30 Minuten „Ich wollte für meinen zweiten Marathon nochmal im Renntempo trainieren, ein Sieg war eigentlich nicht geplant. Dennoch freue ich mich natürlich über den Erfolg“, erklärte Koopmann.

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