Im Hamborner Sporttreff fand unlängst ein Squash-Turnier statt, der Wikinger Cup. Auf Instagram gab es dazu einen mit Augenzwinkern zu sehenden selbstbewussten Post. „Squashhauptstadt Duisburg“ stand über dem Foto geschrieben, auf dem Vertreter der drei Duisburger Vereine zu sehen waren. Ein bisschen was Wahres ist da dran. Denn der SRC Duisburg, das Squash Inn Team Hamborn und der im Sommer aus Mülheim zugezogene SC Hot Socks Duisburg werden den Titel in der Squash-Regionalliga der Herren und damit das Aufstiegsrecht in die Bundesliga unter sich ausmachen.

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Nach dem sechsten von acht Doppelspieltagen besteht daran kein Zweifel mehr. Der SRC hatte bei den 4:0-Heimsiegen gegen die designierten Absteiger TESPO Büttgen-Neuss und Squashboard Münster leichtes Spiel. Der Niederländer Frank Goossens, der Waliser Jamal Al-Barwani, der Südafrikaner Diyan Schnider und Christoph Bluhm siegten doppelt. Die Wedauer liegen nun an der Spitze, punktgleich mit dem Squash Inn Team Hamborn und mit einem Punkt vor den Hot Socks.

Die Verfolger mussten sich im Ahorn-Sportpark miteinander und mit dem Gastgeber Paderborner SC II auseinandersetzen. Gegen den Tabellenfünften aus Ostwestfalen siegten beide mit 3:1 (Siege Hot Socks: Janosch Thäsler, Nele Hatschek, Sebastian Jungbluth; Siege Hamborn: Lorant Muth, Dirk Scheele, Markus Franke). Im hart umkämpften Derby sorgten Marco Schoeppers, Thäsler und Hatschek bei einem Gegenpunkt durch Dominic Stalberg für den 3:1-Erfolg der Hot Socks.

SRC Duisburg verzichtete auf den Aufstieg

Um tatsächlich „Squashhauptstadt“ zu sein, müsste sich eine Klub aus dem Duisburger Trio dafür entscheiden, den großen Schritt in die Bundesliga zu wagen. Nach der Saison 2022/23 hatte der SRC als Regionalligameister aus finanziellen Gründen darauf verzichtet, Bundesligist zu werden. (kök)