Die Oberliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen haben das Schwerste hinter sich. Im Auswärtsspiel beim designierten Aufsteiger HSG am Hallo hatte der Vorletzte mit 28:40 (10:17) das Nachsehen. „Es hat sich keiner verletzt, sodass wir uns jetzt direkt auf das Spiel gegen Dinslaken fokussieren können“, hakte Spielertrainer Mirko Szymanowicz die erwartet deutliche Niederlage schnell ab.
Es hat sich keiner verletzt, sodass wir uns jetzt direkt auf das Spiel gegen Dinslaken fokussieren können
Mirko Szymanowicz, Spielertrainer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen
Das ungleiche Duell war für den Vorletzten durchaus ein Erlebnis. Für die meisten Rumelner war es das erste Spiel in einer Halle mit derartiger Kapazität. 2578 Plätze hat die Sporthalle am Hallo, zirka 150 waren belegt. In der Abwehr arbeitete VeRuKa zu Beginn sehr solide und blieb bis zum 8:12 (23.) in Reichweite. „Wir haben uns da schon im Angriff sehr schwer getan und dann bis zur Halbzeit leider ein paar gute Wurfmöglichkeiten ausgelassen“, so Szymanowicz.
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Angeführt vom kosovarischen Nationalspieler Atdhe Basholli, der vor der Pause acht Mal netzte, setzte sich die HSG am Hallo ab. In der zweiten Hälfte konnten die Gäste in der Abwehr nur noch selten dagegenhalten. Szymanowicz, Mirko Krogmann und Steffen Langer teilten sich die Aufgabe im Mittelblock, das Fehlen von Abwehrchef Nikolai Lenz (privat verhindert) machte sich gegen die fast ausnahmslos höherklassig erfahrenen Essener aber natürlich besonders bemerkbar. „Wir haben uns weiter gewehrt und nie den Kopf hängen lassen“, so Szymanowicz: „Am Ende ist die Niederlage vier, fünf Tore zu hoch ausgefallen.“ Nach der kurzen Auszeit vom Abstiegskampf steht für VeRuKa am Samstag (19 Uhr, AEG) ein „Vier-Punkte-Spiel“ an. Mit einem Erfolg über den MTV Rheinwacht Dinslaken II könnten die Blau-Weißen erstmals seit dem zweiten Spieltag die direkten Abstiegsplätze verlassen. (kök)
Tore: Szymanowicz (10/3), Fietze (6), Krogmann, Langer (je 4), Dickel, Kölven, Schmitz, Webers.


