Viel mehr Erfahrung könnte sich Rhein Fire für seinen Offensive Coordinator kaum wünschen. Und auch kaum eine bessere Vita. Seit 40 Jahren ist Ed Warinner nun bereits Football-Coach, begann mit 23 Jahren bei der Akron University und wechselte bereits ein Jahr später in die Division I der NCAA, sprich in die höchste College-Liga. Und das ist in den USA ein großes Ding. Michigan State, Army, Air Force, Notre Dame, Ohio State – das sind nur einige Stationen des heute 63-Jährigen. Nun ist er für den in Duisburg beheimateten zweifachen Champion der European League of Football tätig.
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„Seine Vita ist sehr imposant“, sagt Martin Wagner, Gesellschafter bei Rhein Fire. „2014 ist er sogar nationaler Champion in der NCAA geworden.“ Als Co-Offensive-Coordinator und Coach für die Offensive Line gewann der aus Ohio stammende Trainer ausgerechnet mit den Ohio State Buckeyes die NCAA-Meisterschaft. In der Folgesaison stieg er schließlich zum Offensive Coordinator des Teams auf. In den vergangenen vier Jahren war er schließlich für die Florida Atlantic University als Assistant Headcoach tätig. „Jim Tomsula hat den Kontakt hergestellt, nachdem er gehört hatte, dass Ed Warinner verfügbar und auch interessiert sei“, sagt Wagner über die ersten Gespräche, die der Cheftrainer und Sportchef von Rhein Fire geführt hat. Passenderweise leben beide in Florida nicht allzu weit voneinander entfernt.
Er arbeitet sehr strukturiert, hat bei unseren Videomeetings immer einen Fragenkatalog dabei, den er abarbeitet.
Martin Wagner, Gesellschafter von Rhein Fire
Der Umzug ins Rheinland wird den erfahrenen Trainer nun zu seiner ersten Station nach Europa führen. „Europa als solches kennt er, da Ed gerne und viel reist. Aber er wird nun auch erstmals hier tätig sein“, so Wagner. Bislang hat sich der 63-Jährige umfassend über die Liga und das Team informiert. „Er arbeitet sehr strukturiert, hat bei unseren Videomeetings immer einen Fragenkatalog dabei, den er abarbeitet“, berichtet Fire-Macher. „Er ist sehr an der Entwicklung des Footballs in Europa und an der Liga interessiert.“
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Ed Warinner wird erst einmal alleine anreisen. „Wir hoffen aber, dass seine Frau nachkommen wird“, sagt Wagner. Neben seinen unbestreitbaren fachlichen Fähigkeiten, bringt er eine weitere Sache mit: „Ausstrahlung“, so Wagner. „Er lässt sich nichts erzählen.“ Und ein NCAA-Champions dürfte auch genügend Eindruck auf die Spieler machen.



