Hilal Ayar ist gerade einmal 13 Jahre jung. Bereits zu Beginn des Jahres hat die Taekwondo-Kämpferin vom Duisburger Verein LT Sports bei der Deutschen Meisterschaft Gold gewonnen. Der erste große Titel? Furkan Narin, Trainer des in Bruckhausen beheimateten Clubs, den Olympionike Levent Tuncat vor einigen Jahren ins Leben gerufen hatte, schüttelt mit einem Lächeln den Kopf. „Hilal ist nun schon zum dritten Mal Deutsche Meisterin geworden.“

Ein weiterer Meilenstein in einer bemerkenswerten jungen Karriere

Furkan Narin, Trainer bei LT Sports

Wie immer gilt: Talent reicht nicht, viel Arbeit und Leidenschaft müssen investiert werden. „Und Opfer gebracht werden“, wie Narin ergänzt. Fünfmal pro Woche trainiert Hilal Ayar, um erfolgreich sein zu können. Und das ist sie. Nun hat sie bei den Skopje Open in Nordmazedonien die Goldmedaille gewonnen. „Ein weiterer Meilenstein in einer bemerkenswerten jungen Karriere“, wie Narin ergänzt. Denn mit diesen beiden Titeln hat sie sich für die U-15-Weltmeisterschaft in Fujairah, dem östlichsten der sieben Vereinigten Arabischen Emirate, qualifiziert, die Ende Mai stattfinden wird. „Das ist bereits ihre zweite WM-Teilnahme.“

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Schon bei ihrer ersten Weltmeisterschaft bewies sie Nervenstärke und Können und holte die Bronzemedaille. Auch auf europäischer Bühne glänzte sie: Bei zwei Teilnahmen an der Europameisterschaft konnte sie ebenfalls einmal Bronze erringen. „Für ihr Alter ist diese sportliche Bilanz mehr als außergewöhnlich – sie spricht von Disziplin, Talent und einem unbeirrbaren Willen, der weit über das hinausgeht, was man in diesem jungen Alter erwartet“, erklärt Furkan Narin.