Das geht als ein gutes Omen durch. Wie in den vergangenen beiden Spielzeiten in der European Football League (ELF), an deren Ende jeweils der Titelgewinn für Rhein Fire zu Buche stand, startete das Team auch diesmal mit einem Sieg in die Saison. Am Samstag setzte sich Fire im Stade Robert Bobin bei den Paris Musketeers mit 17:15 (7:3, 3:3, 0:3, 7:6) durch. Der Start war indes holprig, am Ende musste das in Duisburg ansässige Team zittern.

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Trotzdem setzten die Verantwortlichen am Samstagabend zufrieden einen Haken unter die erste Partie. Paris hatte seine Musketiere vor der Saison hochkarätig verstärkt und will um den Titel mitspielen. Somit konnte Fire schon einmal ein Ausrufezeichen setzen. Der aktuelle Champion muss sich noch finden. Hinzu kommt, dass Cheftrainer Jim Tomsula aus familiären Gründen bis auf weiteres fehlt. „Ersatzmann“ Richard Kent setzte dem Fire-Spiel in Paris seinen Stempel auf. Der 63-Jährige ist von Hause aus Defensive Coordinator. In Paris setzte sich Fire aufgrund einer starken Abwehrleistung durch.

Zufrieden resümierte Kent nach der Partie, dass sein Team nur einen Touchdown zugelassen hatte. Paris hatte über die gesamte Spielzeit Probleme, in die Endzone zu gelangen. Die Gastgeber kamen zunächst nur durch Field Goals zum Erfolg. In der veränderten Offensive hatte Fire hingegen noch Schwierigkeiten. Für Kent gehört das zum Entwicklungsprozess: „Darum geht es am Anfang der Saison: Du findest deinen Weg, um Spiele zu gewinnen. Wir mussten am Ende hart kämpfen, es war ein guter Einsatz des gesamten Teams.“

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Chad Jeffries per Touchdown und Sebastian van Santen per Sonderpunkt sorgten nach einem 0:3 für eine 7:3-Führung. Van Santen erhöhte kurz vor der Halbzeit auf 10:6. Justin Schlesinger erhöhte später auf 17:9, das gab aber noch keine finale Sicherheit. Den Sieg rettete Flamur Simon kurz vor Schluss mit einer Interception.