Die letzten Wochen der Saison wurden noch einmal unerwartet spannend. „Wir sind immer noch richtig sauer über den Rückzug des SV Rees“, sagt Torsten Arend, Trainer der Fußballerinnen des SV Wanheim 1900. An sich wähnte sich der Landesliga-Neuling bereits auf der sicheren Seite. „Dann wurden uns aber sechs Punkte abgezogen, während andere Vereine erst einmal gegen Rees gespielt und gar das erste Spiel gegen Rees verloren hatten.“ Das ergab folgende Konstellation für den letzten Spieltag: Hätte Warbeyens Reserve in Klosterhardt gewonnen und Wanheim beim drittplatzierten SV Siegfried Materborn verloren, wäre das Team von Honnenpfad abgestiegen.
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Zur Erleichterung aller in Schwarz und Gelb sind beide Fälle nicht eingetreten. Warbeyen ging mit 0:6 baden. „Und wir haben alle überrascht und in Materborn mit 2:0 gewonnen“, sagt Arend. „Ich habe versucht, den Spielerinnen den Druck zu nehmen, habe gesagt, sie sollen nicht rechnen, sondern einfach Fußball spielen. Dann schaffen wir das.“ Recht hatte der Mann. Der Sieg, der durch ein Materborner Eigentor und einen Treffer von Svea Bach zustande kam, sollte nun den nötigen Auftrieb geben. Denn am Mittwochabend (19 Uhr) geht es zum SV Heißen, der den Kreispokal-Finaltag ausrichtet. Während sich bei den Männern um 20 Uhr der SuS 09 Dinslaken und der VfB Speldorf gegenüberstehen, bekommt es der SVW mit den Gastgeberinnen zu tun, die in der Niederrheinliga Neunte geworden sind.
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Schon in der vergangenen Saison trafen beide Teams im Pokalendspiel aufeinander. Heißen gewann damals mit 8:2 „Wir waren damals gerade erst Landesliga-Aufsteiger geworden. Nun haben wir höherklassige Erfahrung. Ich bin mir sicher, dass das Spiel deutlich enger wird“, sagt Arend vor dem finalen Duell der Saison.



