Dennis Weidenach war konsterniert. „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, erklärte der Trainer der Duisburg Ducks. Der Skaterhockey-Bundesligist, der am Wochenende beim europäischen Challenge Cup noch die Bronzemedaille abgeräumt hatte, unterlag am Abend des Donnerstags beim Crefelder SC mit 5:13 (1:5, 2:5, 2:3). Haushoch. Ohne Chance. „Dabei war Krefeld nicht wirklich gut.“ Es war allerdings ein wichtiges Spiel. Die Ducks stehen im Zehnerfeld auf Rang acht. Der CSC, der vor dem Spiel noch vier Punkte hatte, nun sieben, einen Platz dahinter. Statt sich abzusetzen, stecken die Enten nun unten fest.

Wir haben uns vor den Zweikämpfen in die Hose gemacht.

Dennis Weidenbach, Trainer der Duisburg Ducks

„Krefeld hat ganz einfach gespielt. So wie sie es immer tun. Und das haben wir den Spielern auch vorher gesagt“, erklärte Weidenbach. „Aber wenn du das nicht umsetzen willst, dann klappt es auch nicht. Wir haben uns vor den Zweikämpfen in die Hose gemacht.“ Positionen wurden nicht gehalten, die Laufbereitschaft fehlte, so der Coach. „Wir sind technisch kein gutes Team. Aber dann müssen die anderen Qualitäten stimmen“, so Weidenbach. Am 21. Juni geht es nun nach Deggendorf, zum Aufsteiger und Tabellenletzten. „Wie es aussieht, stehen uns dann nur neun oder zehn Spieler zur Verfügung. Wenn wir dort verlieren, haben wir ein großes Problem.“

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Vorher steht aber noch am Sonntag (15 Uhr, Sporthalle Duisburg-Süd) das Achtelfinalspiel im ISHD-Pokal gegen den Zweitligisten Langenfeld Devils an. Dann will Weidenbach eine andere Mannschaft sehen als die am Vatertagsabend in Krefeld. „Das wirkte so, als hätte man die Jungs gerade von der Couch geholt“, so der Trainer.

Tore: Raphael Nachtwey, André Petry, Nick Bachor, Niklas Hane, Phil Grühn.