Als die Duisburg Ducks ihre Fans am Samstagnachmittag mit dem Ausgleich gegen Bissendorf in der allerletzten Sekunde in Verzückung versetzten, war dieser Erfolg auch eine Folge der großen Stärke des Vereins: der Zusammenhalt zwischen den Mannschaften und Generationen. Junior Tom Rautenberg (16) hat sein inzwischen viertes Bundesliga-Spiel absolviert und mit viel Laufbereitschaft der Mannschaft geholfen. Auf der anderen Seite der Altersskala steht Paul Fiedler (am Mittwoch 41), der neben der Herren-Mannschaft auch für die Alten Herren aufläuft und nun das so immens wichtige 2:2 erzielt hat. Das hat er übrigens als frisch gebackener Europapokal-Zweiter gemacht.
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„Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet“, berichtet Fiedler mit einem Lächeln im Gesicht. „Wir sind davon ausgegangen, dass es auch nach der Vorrunde hätte vorbei sein können.“ Tatsächlich begann das Turnier der „Veteranen“, wie es offiziell heißt, im schweizerischen Rossemaison nicht gerade optimal für die „Old Ducks“. Gegen die Copenhagen Vikings Rødovre setzte es eine 4:6-Niederlage. Doch dann kamen die Enten ins Rollen, besiegten die Givisiez Skater 95 aus der Schweiz mit 2:0 und die Frogs Oldboys/Younggirls aus Österreich mit 4:0, ehe es zum Traditionsduell mit dem Ausrichter SHC Rossemaison kam. „Die Halle war voll und laut. Rossemaison wollte den Gruppensieg einfahren.“ Doch die Duisburger sorgten dafür, dass es plötzlich leise wurde: Mit einem 3:0 sicherten sich die Ducks Gruppenplatz 1 und damit das direkten Erreichen des Halbfinals. „Das war für unsere Luft auch ganz gut“, lacht Fiedler.
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Und da wurde es dann „historisch“: In der Schweiz gab es nun das tatsächlich allerletzte Derby mit den Moskitos Essen, die kurz darauf ihr Spielrecht wirtschaftlich bedingt auf die neuen Eagles Essen-West übertrugen. Dieses finale Duell mit den Stechmücken ging mit 5:4 an die Ducks, die so das Finale erreichten. Dort wartete der HC Laupersdorf. „Das ist ein starker Inlinehockey-Verein, der auch Eishockeyspieler mit Nationalliga-B-Erfahrung dabei hatte“, berichtet Fiedler. So ging das Endspiel mit 1:5 verloren. „Das war ein tolles Turnier“, sagt der Ducks-Routinier, der zudem ins Allstar-Team des Turnier gewählt wurde.



