Tim Leusmann war hörbar gut gelaunt. „Das war ein richtig gutes Spiel“, strahlte der Trainer des Hockey-Zweitligisten Club Raffelberg. Nach der Auftaktniederlage in Marienburg vor einer Woche gelang die Heimpremiere des Aufsteigers aus Duisburg zu 100 Prozent: Der CR durfte sich über einen klaren wie verdienten 5:1 (2:0)-Sieg gegen Schwarz-Weiß Neuss freuen.

„Gerade defensiv haben wir überhaupt nichts anbrennen lassen“, resümierte der Coach. „Neuss hatte vielleicht zwei Chancen und eine Ecke.“ Gestützt auf diese starke Defensive sorgten die Duisburger am Kalkweg schnell für klare Verhältnisse. Julius Stadtmüller traf nach sechs Minuten zur Führung, die Tim Basfeld nur vier Minuten später ausbaute. „Das hat uns natürlich weitere Sicherheit gegeben.“ Bei diesem Spielstand blieb es bis ins letzte Viertel, in dem es Jul Langhanki, René Kramhöller und Leonid Sachenko schließlich deutlich machten. „Letztlich wäre sogar ein höherer Sieg möglich gewesen. Dennoch ist ein Erfolg in dieser Höhe ein echtes Statement“, freute sich Leusmann. Dank der Deutlichkeit sprangen die Duisburger auf Rang drei nach zwei Spieltagen. „Aktuell kann offenbar jeder jeden schlagen“, sagt Leusmann. Denn acht von zehn Mannschaften der 2. Bundesliga Nord haben bereits mindestens drei Punkte auf dem Konto. Am kommenden Samstag (16 Uhr, Kalkweg) ist Tabellenführer DS Düsseldorf zu Gast, mithin eine von zwei Mannschaften, die beide Auftaktspiele gewann. Tags darauf kommt um 12 Uhr der Bonner THV zum CR.

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Bei den Frauen des Club Raffelberg war es bis zur vergangenen (Aufstiegs-) Saison eine gute Nachricht, wenn Laura Plüth getroffen hatte. Nun spielt sie allerdings für den Deutschen Meister und brachte den Harvestehuder THC am Kalkweg in Führung. Letztlich mussten sich die Duisburgerinnen im Bundesliga-Spiel gegen die Hamburgerinnen mit 1:6 (1:2) geschlagen geben. „Dabei hatte Laura mir versprochen, nicht gegen uns zu treffen“, scherzte Trainerin Susi Wollschläger, die sich freute, „dass Laura bei uns etwas gelernt hat“. Erst gegen Ende machte es der Meister deutlich. „Das war ein wenig schade. Der Sieg geht für den HTHC natürlich in Ordnung, aber ein 3:1 oder 4:1 wäre auch okay gewesen.“ Das CR-Tor erzielte Giulia Funkel. Nun geht es auswärts beim Berliner HC (Samstag, 12.30 Uhr) und beim Großflottbeker THGC (Sonntag, 11.30 Uhr) weiter.