Die endgültige Besetzung der American Football League Europe lässt weiterhin auf sich warten, allerdings arbeitet Rhein Fire weiterhin daran, einen meisterschaftstauglichen Kader zusammenzustellen. Nun haben die Duisburger Footballer ihre Passverteidigung mit dem US-Amerikaner Cam’ron Kelly verstärkt. Für den 25-Jährigen aus dem Bundesstaat Virginia ist Rhein Fire die zweite Karrierestation in Europa. Im Laufe der vergangenen Saison wurde er von den Madrid Bravos in der ELF verpflichtet. In der heißen Phase der regulären Saison sowie im Playoff-Duell gegen Stuttgart lieferte der Defensive Back überzeugende Werte. Das frühe Aus der Bravos hielt ihn nicht davon ab, starke Leistungen zu zeigen: 28 Tackles, davon 21 Solo-Tackles, sowie eine Interception in vier Spielen für die Spanier.
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An der University of North Carolina erarbeitete sich Kelly nicht nur seinen Bachelorabschluss in Psychologie, sondern auch einen Namen im Football. Sowohl für die North Carolina Tar Heels als auch in seiner letzten College-Saison bei den Louisville Cardinals gehörte Cam’ron Kelly zu den besten Passverteidigern der Atlantic Coast Conference – einer der härtesten Ligen im US-amerikanischen College Football. „Als US-Import soll Cam’ron Kelly wichtige Impulse setzen und sich gemeinsam mit den etablierten Homegrown-Spielern zu neuen Höchstleistungen pushen“, erklärt Rhein Fire in seiner Mitteilung.
Alles zu Rhein Fire:
Außerdem wird Edge Rusher Martin Pinter wieder in seiner Football-Heimat aktiv sein. Nach einem Abstecher über anderthalb Spielzeiten zu den Cologne Centurions und zur Frankfurt Galaxy hat sich Pinter vom Angebot seines langjährigen Teamkollegen und Rhein-Fire-Sportdirektors Rohat Dagdelen überzeugen lassen. Seine Klasse hat Pinter in jedem aktiven Jahr seiner Karriere unter Beweis gestellt: 2021 als All-Star-Spieler in der German Football League und 2024 als Second-Team-All-Star in der European League of Football, als er mit den Cologne Centurions eine fulminante Aufholjagd in der zweiten Saisonhälfte hinlegte. Zur Erinnerung: Die Centurions beendeten die Spielzeit mit einer für viele überraschend ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen.



