Manchmal fühlen sich Eishockeyfans in ihren Städten wenig beachtet. Aktuell können die Anhänger der Füchse allerdings nicht klagen. Auch wenn es lange gedauert hat, doch die Stadt Duisburg hatte kürzlich, freilich auf letzter zeitlicher „Rille“, den Neubau der Eissporthalle an der Wedau beschlossen – einschließlich der Übergangshalle auf der BSA Wedau I, wo der EV Duisburg ab der kommenden Oberliga-Saison für bis zu drei Jahre seine Heimspiele austragen wird. „Das ist ein großes Bekenntnis zum Eissport in Duisburg“, freute sich kürzlich Füchse- und Eissporthallen-Geschäftsführer Tom Södler über diese Entscheidung.

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Dass das Ganze nun aber auch in der Stadtgesellschaft angekommen ist, zeigt sich daran, dass Oberbürgermeister Sören Link dieses Thema auch in seiner Rosenmontagsbüttenrede anlässlich des Prinzenfrühstücks aufgegriffen hat. Getreu dem Sessionsmotto „Europa im Herzen – Konfetti im Blut!“ blickte der erste Bürger der Stadt in seiner Rede über den Tellerrand hinaus und zog einen spaßhaften Vergleich zur italienischen Karnevalshochburg Venedig, wo – anders als aktuell bei den Olympischen Spielen in Mailand – kein Eishockey gespielt wird.

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So reimte Link zu diesem Thema: „Venedig ist kein toller Ort, für Fans von Eis- und Wintersport, auch Bully, Icing, Penalty, erlebt man dort so gut wie nie. In Duisburg allerdings hingegen, wird sich in Kürze viel bewegen. Denn wie versprochen kommt daher, die Traglufthalle, temporär, und dann entsteht ein völlig neues, rund vierzig Millioni Euro teures, nachhaltig-schickes Eis-Gebäude, für Füchse, Schule, Freizeit-Freude.“

Auch der MSV und seine Aufstiegsambitionen wurden thematisiert: „Zwar stimmt, dass die Lagunenstadt, auch sportlich was zu bieten hat, der Fußballclub Venezia FC, kickt derzeit in der Serie B. Doch auch beim MSV greift Raum, der Zweite-Liga-Aufstiegstraum. Noch plant man nur von Spiel zu Spiel, posaunt nicht raus das große Ziel, doch lässt sich keinesfalls verkennen: Man steht gut da im Meisterrennen!“