Langsam wurde es höchste Eisenbahn. Nun aber steht endlich das Teilnehmerfeld für die erste Saison der American Football League Europe fest. Acht Mannschaften werden an den Start gehen. Nachdem die neu gegründete Liga, in der auch das in Duisburg beheimatete Team von Rhein Fire an den Start gehen wird, die Aufnahme der Firenze Red Lions aus Florenz verkündet hatte, wurde nun auch das Gerücht um ein britisches Team aus London durch die AFLE bestätigt. Noch steht aber der Name des Clubs nicht fest. Damit gehen neben Rhein Fire diese Franchises an den Start: Wroclaw Panthers, Berlin Thunder, Alpine Rams (Biel, Schweiz), Paris Lights, Vienna Vikings, Firenze Red Lions und eben die noch namenlosen Londoner.
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Wie berichtet hatte sich der europäische Profi-Football nach dem Aus der European League of Football, deren Meisterschaft die Duisburger zweimal gewonnen hatten, in zwei Lager geteilt. In der „Konkurrenzliga“, der European Football Alliance, werden sieben Teams spielen: Frankfurt Galaxy, Munich Ravens, Madrid Bravos, Nordic Storm, Paris Musketeers, Prague Lions, Raiders Tirol (Innsbruck). Ein offenes Geheimnis ist, dass beide Ligen im Gespräch miteinander sind. Ob es zeitnah ein Endspiel beider Meister – praktisch also einen europäischen Super Bowl – geben oder ob es gar zu einer Fusion der Ligen kommen wird, ist noch unklar.
Alles zu Rhein Fire:
Derweil arbeitet Rhein Fire weiter an seinem ohnehin schon beachtlich gut besetzten Kader: So schließt sich mit dem Kanadier Justin Howell (32) ein Passverteidiger den Duisburgern an, der von 2018 bis 2026 für die Ottawa Redblacks in der Canadian Football League gespielt hatte. „Wir sind sehr froh, Justin an Bord zu holen. Mit ihm gewinnen wir einen explosiven und gleichzeitig sehr erfahrenen Spieler für unsere Secondary. Als CFL-Veteran wird er uns vom ersten Tag an Stabilität geben und mit seiner Professionalität auch eine wichtige Führungsrolle übernehmen“, so Sportdirektor Rohat Dagdelen.. Howell nimmt einen so genannten „I-Spot“ ein. Jedes AFLE-Team kann einen Spieler aus Kanada, Mexiko oder Japan verpflichten. Diese drei Länder gelten hinter den USA als die stärksten Football-Nationen der Welt.




