Das erste Heimspiel einer Saison ist immer etwas Besonders. Das ganze Jahr liegt noch vor dem Team. Die Laune ist gut, die Stimmung in der Halle oft auch. Beim Skaterhockey-Bundesligisten Duisburg Ducks mischt sich allerdings auch der bittere Ernst des Lebens in die Heimpremiere 2026. „Gemeinsam möchten wir ein Zeichen setzen und unterstützen dabei unseren langjährigen Partner und die Familie von Vincent, die aktuell mit einer schweren Herausforderung konfrontiert ist. Gleichzeitig gehen Teile der Einnahmen an die Kinderkrebsstiftung, um betroffenen Kindern und ihren Familien Hoffnung und Unterstützung zu schenken“, schreiben die Enten auf ihren Sozialen Medien. Einnahmen aus Eintritt, Verpflegung und Spenden gehen an die entsprechenden Organisationen.
Sportlich geht es für die Ducks derweil darum, nun auch tatsächlich in der Saison 2026 anzukommen. Zweimal bot der Bundesligist eine ordentliche Leistung, musste sich aber aber sowohl den Rhein-Main Patriots als auch den Bissendorfer Panthern knapp geschlagen geben. „Das war ein wenig enttäuschend. Wenn du 0:7 verlierst, dann warst du eben schlechter. Das war in beiden Spielen aber nicht der Fall“, sagt Ducks-Trainer Dennis Weidenbach. Allerdings bietet sich nun daheim die Möglichkeit, einiges wieder ins rechte Licht zu rücken. Denn der Gegner sind erneut die Patriots aus Assenheim. Spielbeginn ist am Samstag um 18.30 Uhr.
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„Wir tun uns bekanntlich auf großen Spielflächen schwer“, sagt der Coach. Und über eben solche verfügen die beiden Auftaktgegner aus Hessen und Niedersachsen. Dass das kleinere Spielfeld im Duisburger Süden die Ausgangslage verändert, ist auch den Patriots bewusst. „Dies dürfte das Spielgeschehen merklich beeinflussen – es wird physischer, hektischer und verlangt den Spielern ein hohes Maß an Handlungsschnelligkeit ab“, schreiben die Assenheimer in ihrer Spieltagsvorschau. Dennoch bleibt die Aufgabe schwer: „Assenheim gehört zu den stärksten Mannschaften der Liga“, sagt Weidenbach. Zwar fehlt einer ihrer Neuzugänge – Leon Köhler, der in der Eishockey-Oberliga für den Herforder EV spielt – aufgrund einer Schulterverletzung, doch der Kader der Niddataler ist nun einmal auch ansonsten immens stark besetzt. Nichtsdestotrotz wollen die Ducks den Assenheimern nun ihr Spiel aufzwängen.
Abgesehen von ihren Langzeitverletzten können die Ducks dabei weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Wichtig wird es sein, die sich bietenden Chancen in ausreichender Zahl zu nutzen. Für die Ducks geht es nach Ostern mit zwei Auswärtsspielen weiter. Die Partien beim Crefelder SC (11. April) und den Crash Eagles Kaarst (18. April) werden es in sich haben.


