Das Schwimmstadion ist am Wochenende fest in der Hand der – nun ja – Schwimmerinnen und Schwimmer. Das Duisburger Schwimm-Team richtet die Bezirksmeisterschaften Ruhrgebiet aus. Die Wasserballer des ASCD verschlägt es deshalb auf die linke Rheinseite. Am Samstag (17 Uhr) und am Sonntag (16 Uhr) treffen die Wedauer im Hallenbad Toeppersee in Rheinhausen zum Auftakt der Play-offs auf den SV Cannstatt. Danach soll der souveräne Einzug ins Halbfinale zu Buche stehen.
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Die Ausweichspielstätte bezeichnet ASCD-Trainer Vuk Vuksanovic als „ein bisschen ungewöhnlich mit dem kleineren Becken und den Stecktoren.“ An der Erwartungshaltung ändert dies freilich genau nichts. Der Zweite der Vorrunde ist gegen den Siebten so klar favorisiert, wie es die Ergebnisse der bisherigen Aufeinandertreffen treffen suggerieren (27:12 und 20:11). Die Schwaben, Deutscher Meister 2006, sind im vergangenen Sommer aus der leistungsschwächeren Gruppe B (jetzt 2. Bundesliga) aufgestiegen. „Das ist eine interessante Truppe mit drei, vier erfahreneren Spielern und vielen Jugend-Nationalspielern“, sagt Vuksanovic. Der stärkste Cannstätter ist ein Spanier. Sergio Prieto Hernandez, zwischen Januar und Juni 2025 für den Duisburger SV 98 im Einsatz, traf in zehn Spielen 28 Mal.
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„Ich erwarte, dass wir zwei vernünftige Spiele abliefern“, nimmt Vuksanovic sein Team nach der dreiwöchigen Oster- und Weltcuppause in die Pflicht. Die Nationalspieler Philipp Dolff, Elias Metten, Lennox Metten und Vukasin Simic wussten mit Deutschland auf Malta als Dritter der Division II zu gefallen. Nun gilt es, den Schwung mit in die „heiße Phase“ zu nehmen. Am 1. und 2. Mai steigt in Berlin-Schöneberg die Pokal-Endrunde, am Wochenende darauf beginnt – sofern kein Wunder geschieht – das Play-off-Halbfinale gegen Spandau. Die Ziele hatten Simic und der Finne Oskari Ollila unlängst unisono so formuliert: „Wir wollen Pokalsieger werden und in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft einziehen.“ Triple-Gewinner Waspo 98 Hannover ist der Titelfavorit, aber dem ASCD ist, das hat der bisherige Saisonverlauf gezeigt, alles zuzutrauen.
Verzichten müssen die Wedauer in Rheinhausen auf Oskar Halb. Der 20-Jährige hatte Pfeiffersches Drüsenfieber und ist erst für den Pokal wieder eine Option. Hinter den Einsätzen des Trainers steht aus dem schönsten Grund ein Fragezeichen. Für die Vuksanovics hat der Countdown begonnen. Bald ist Maša (5) große Schwester.
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