Bei der Turnerschaft St. Tönis ist alles beim Alten. Kai Wingert ist nach wie vor der Denker und Lenker des Handball-Oberligisten, sein Bruder Jonas, Alexander Bruchhaus und Pascal Binger strahlen ebenfalls erhöhte Torgefahr aus. Die vergangene Saison beendete die Mannschaft von Zoran Cutura als Sechster. Aktuell ist sie – genau – Sechster. „Gegen St. Tönis ist es nie einfach. Sie sind seit Jahren eingespielt“, weiß Mirko Szymanowicz, der Spielertrainer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen. Am Sonntag (17 Uhr) muss der Drittletzte in der Sporthalle Corneliusfeld antreten.
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Der Stärke des Gastgebers zum Trotz will VeRuKa unbedingt punkten, um im Abstiegskampf das Zepter weiter in der Hand zu halten. Die Kontrahenten treffen am Sonntag in direkten Duellen aufeinander, der OSC Rheinhausen II muss zum Vorletzten DJK VfR Saarn (11.30 Uhr), der HSV Dümpten empfängt den TV Aldekerk II. „Wir haben keine Lust, bis zum letzten oder vorletzten Spieltag zu warten“, hofft Szymanowicz, die Rettung schon vorher besiegeln zu können.
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Im Hinspiel lag VeRuKa kurz nach der Pause mit sieben Toren im Hintertreffen, kämpfte sich heran und verlor 31:33. „Wir können in St. Tönis gewinnen. Dazu müssen wir die Torquote aus dem Spiel gegen Lobberich bestätigen und in der Abwehr wieder entschlossener zu Werke gehen“, so Szymanowicz. Dem früheren Zweitligaspieler ist selbstredend nicht entgangen, dass der Gegner „eine aggressive Abwehr stellt und viele Zwei-Minuten-Strafen kassiert“. Mit 109 Strafen und 15 Roten Karten führt der Sechste das Büßer-Ranking an. Ihre Erfahrung spielten Wingert und Co. am Dienstagabend im Nachholspiel beim MTV Rheinwacht Dinslaken aus, als sie in der 55. Minute zum ersten Mal in Führung gingen und 32:30 gewannen. VeRuKa kann abgesehen von den Langzeitverletzten Fabian Fenzel, Henning Tervoort und Mats Wiedemann aus dem Vollen schöpfen.
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