Die wichtigste Nachricht zuerst: Tara ist da. Die zweite Tochter von Kristina und Vuk Vuksanovic hat am Dienstag in Kaiserswerth das Licht der Welt erblickt. Maša (5) ist jetzt stolze große Schwester. „Kristina und Tara geht es gut. Wir könnten nicht glücklicher sein“, sagt der Papa, für den auf den privaten Höhepunkt sogleich ein beruflicher folgt. Am Freitag und Samstag haben die von Vuksanovic trainierten Wasserballer des ASC Duisburg bei der Endrunde um den Deutschen Wasserball-Pokal Großes vor.

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Die Mannschaft reist mit Co-Trainer Lazar Kilibarda am Donnerstag nach Berlin-Schöneberg, wo sie fußläufig von der Schwimmhalle entfernt im „Holiday Inn – the niu, Dwarf“ nächtigen wird. Der Chefcoach kommt voraussichtlich am Freitag nach. Um 15 Uhr trifft der ASCD im Halbfinale auf die White Sharks Hannover, gegen die es in der Bundesliga zuletzt zwei deutliche Erfolge gab (20:12, 17:9). Alles andere als der souveräne Einzug ins Endspiel scheint also keine Option zu sein, auch wenn die „weißen Haie“ nach dem Sieg im Play-off-Viertelfinale gegen Potsdam Rückenwind verspüren.

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Im zweiten Halbfinale (17 Uhr) sind die Rollen noch klarer verteilt. Der Duisburger SV 98 ist gegen den amtierenden Triple-Gewinner Waspo 98 Hannover der krasse Außenseiter. Falls keine Wunder geschehen, treffen die 98er am Samstag um 12 Uhr im Spiel um Bronze auf die White Sharks, und der ASCD fordert im Finale um 18 Uhr Waspo heraus. „Wir werden alles daransetzen, dass der Pokal diesmal seine eigenen Gesetze hat“, sagt ASCD-Spieler Sascha Seifert: „Waspo ist der Favorit auf den Titel. Aber wir wissen, dass wir sie schlagen können. In der Liga hat zwei Mal nicht viel gefehlt.“ Mit 9:13 und 14:17 hatten die Amateure das Nachsehen gegen den derzeitigen Branchenprimus, dessen Etat noch um einiges höher ist und der es in die Hauptrunde der Champions League geschafft hat. „Im Ligabetrieb sind sie noch ein Stückchen stärker als wir. In einem ,Friss-oder-stirb-Spiel‘ ist das Setting aber ein ganz anderes, da ist alles möglich“, zeigt sich Seifert zuversichtlich: „Wir wollen Pokalsieger werden.“

Waspo ist der Favorit auf den Titel. Aber wir wissen, dass wir sie schlagen können.

Sascha Seifert, ASCD-Spieler

Ein Fehlstart wie im Endspiel im vergangenen Jahr verbietet sich von selbst. Der ASCD lag nach nicht mal sieben Minuten mit 0:5 hinten. Spannend wurde es danach nicht mehr, am Ende hieß es 5:12. In dieser Saison hat der ASCD nochmal einen Schritt nach vorne gemacht und auf allen drei Hochzeiten (Liga, Pokal, Euro Cup) sehr gut getanzt. „Wir sind aufstrebend, haben einen Kader, der die nächsten drei, vier Jahre so zusammenbleiben kann“, sagt Sascha Seifert, der parallel zum Leistungssport Wirtschaftspsychologie studiert.

Für den DSV 98 ist es die zweite Endrundenteilnahme in Folge. 2025 war das Team von Aleksandar Pavlovic im Kreise von Waspo, ASCD und Spandau der Underdog. Diesmal stehen die Chancen auf Bronze mindestens mal fifty-fifty. In der Liga konnte der Altmeister die White Sharks zwei Mal überzeugend schlagen (17:15, 18:11).

Neben den Herren ermitteln auch die Damen in Berlin ihre Pokalsiegerinnen. Die Duisburger Torhüterin Darja Heinbichner trifft mit Blau-Weiß Bochum im Halbfinale (Freitag, 19 Uhr) auf den großen Favoriten Spandau 04 Berlin. Zuvor treffen um 13 Uhr im ersten Halbfinale der Uerdinger SV und der SC Chemnitz aufeinander.

kök