Realistisch betrachtet lautet die Frage nicht mehr ob, sondern wann sich die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen den Verbleib in der Handball-Oberliga sichert. Schon am Samstagabend könnte es so weit sein. Falls nämlich der Vorletzte DJK VfR Saarn beim Drittletzten TV Aldekerk verliert, hätte VeRuKa im Heimspiel gegen den TV DJK Oppum (19 Uhr, AEG) einen Matchball zum Klassenerhalt.

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„Wir wollen unseren Teil erledigen“, sagt Mirko Szymanowicz wohlwissentlich, dass sein Team ein dickes Brett bohren muss. Oppum hat zwar nur eine Restchance auf den Aufstieg, wird aber zumindest den zweiten Platz gegenüber dem Lokalrivalen Adler Königshof verteidigen wollen. Die Mannschaft von Ljubomir Cutura stellt den besten Angriff, woran Tim Legermann und Stephan Eickmanns mit zusammen 256 Toren großen Anteil haben. „Wir müssen vor allem ihre linke Seite in den Griff bekommen und dürfen ihr Tempospiel nicht zur Entfaltung kommen lassen“, sagt Szymanowicz. Im Hinspiel trumpfte VeRuKa lange groß auf, führte bis zur 54. Minute und verlor mit 30:32. Nach dem jüngsten Unentschieden in St. Tönis gehen die Rumelner mit breiter Brust ins vorletzte Heimspiel.

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Ein Wiedersehen gibt es mit Yannic Wächter, der im vergangenen Sommer nach Oppum gewechselt ist. Hinter dem Einsatz seines früheren Gespannspartners Jan Göller steht ein Fragezeichen. Der 29-Jährige hat sich im Training am Fuß verletzt. Sollte Göller ausfallen, würde Nils Kammans aus der zweiten Mannschaft als Back-up von Lukas Werner aufrücken. Fabian Fenzel, Henning Tervoort und Mats Wiedemann kommen in dieser Saison verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz.

kök