Rekorde sind nicht das Ding des Stadtsportbundes Duisburg. „Das ist ein Marathon von Läufern für Läufer“, wiederholt Peter Serfort, inzwischen geschäftsführendes Vorstandsmitglied im SSB, einen Slogan zum Rhein-Ruhr-Marathon, den seine Vorgänger – die zum Teil ebenfalls noch für den Verband arbeiten und, wie Uwe Busch als neuer Vorsitzender in neue Positionen aufgerückt sind – über viele Jahre geprägt haben. Und dennoch: Die Meldezahlen für die 43. Auflage des Duisburger Marathons am kommenden Sonntag, der zu den ältesten Deutschlands gehört, gehen durch die Decke. „Da hat sich unser Marketing in Zusammenarbeit mit unseren Partnern gelohnt.“ Denn zur „Namenspremiere“ des nun von Schausinsland-Reisen gesponserten Laufs könnte die Teilnehmerzahl erstmals fünfstellig werden. „Wir hoffen, mit den Nachmeldungen die Anzahl von 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu knacken“, sagt Serfort.

Wir hoffen, mit den Nachmeldungen die Anzahl von 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu knacken.

Peter Serfort, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Stadtsportbundes Duisburg

Zum Wochenstart können der SSB und der mit organisierende LC Duisburg bereits 9395 Läuferinnen und Läufern begrüßen – und verbuchen damit eine deutliche Steigerung gegenüber den 7700 Laufbegeisterten des Vorjahres. Für die volle Strecke haben sich 1368 Starter entschieden. 4120 gehen den Halbmarathon an, dazu kommen 194 Inliner, fünf Handbiker und 102 Staffeln mit 408 Startern. Verbunden mit dem zwei Tage zuvor stattfindenden Schulmarathon (3300 Starter aus 31 Schulen) kommen die Macher auf knapp 9400 Marathonis in Duisburg.

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Im Zuge der neuen Namenspartnerschaft soll rund um den beliebten Lauf in vielen Bereichen ein „Update“ erfolgen. So soll es für die Läuferinnen und Läufer im Zielbereich eine Massagestation geben. Die Zwischenzeiten werden nun alle zehn Kilometer und nicht nur nach 21,1 Kilometern erfasst. Außerdem wird es einen Weltrekordversuch von Joey Kelly geben. Der bekannte Musiker und Extremsportler geht in Duisburg an den Start und nach und nach werden sich ihm Läufer aus 42 Nationen anschließen, die schließlich alle gemeinsam ins Ziel einlaufen werden. Neben den großen Bürgerfesten in Buchholz und Wedau „freuen sich unsere Läuferinnen und Läufer auf der gesamten Strecke über die Anfeuerungen der Duisburger Bürger“, sagt Christoph Gehrt-Butry, ebenfalls geschäftsführendes SSB-Vorstandsmitglied. Ein Highlight wird auch sein, wenn die Inlineskater auf der Homberger Brücke eine Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern erreichen und dann schließlich auf die Ruhrorter Straße abbiegen werden.

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Insgesamt beteiligen sich einmal mehr rund 2000 Helferinnen und Helfer an der Organisation des Marathons, der LC Duisburg als Deutschlands größter reiner Laufverein ist mit 150 Menschen an der Strecke vertreten und wird beispielsweise die Siegermedaillen nach dem Zieleinlauf in der Arena austeilen. Bereits am Samstag ab 11 Uhr wird sich der LCD für die Läuferinnen und Läufer engagieren. Auf einer Länge von sechs Kilometern bietet der Verein einen „Frühstückslauf“ an, der ebenfalls in der Arena enden wird. Ganz gut für Duisburg: Im Streckenverlauf werden an 81 Orten in der Stadt etliche Schlaglöcher entfernt.

Die Startschüsse erfolgen am Sonntag um 8 Uhr für die Inliner und Handbiker, um 8.30 Uhr für den Marathon, um 10 Uhr für die Staffeln sowie für den Halbmarathon. Gegen 9.15 Uhr wird der siegreiche Inliner im Ziel erwartet, weiter geht es mit den Marathonsiegern (10.55 und 11.25 Uhr), den Gewinnern beim Halbmarathon (11.05 und und 11.10 Uhr) und den Staffeln (11.15 Uhr). Der Weltrekord von Joey Kelly und Co. soll um 13.30 Uhr vollendet werden.