Bevor die Oberliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen am Samstag (19 Uhr, AEG) den letzten Schritt zum Klassenerhalt machen wollen, sagen sie sieben Mal „Tschüss“. Die Spieler Fabian Fenzel, Nikolai Lenz, Nils Schmitz, Henning Tervoort und Marvin Webers sowie Co-Trainer Rainer Puchala und Betreuer Wolfgang Klinz werden vor dem letzten Heimspiel gegen die Turnerschaft Grefrath verabschiedet. Fünf Abgänge hatte VeRuKa bereits kommuniziert. Henning Tervoort, der in dieser Saison mit einer Schulterverletzung ausfiel, hört auf. Für Abwehrchef Nikolai Lenz, der in Essen lebt, ist der Aufwand mit Familie, Beruf und Handball im Duisburger Westen nicht mehr zu stemmen. Von allen Abgängen wiegt der des drittligaerfahrenen 36-Jährigen am schwersten. Nur gut, dass VeRuKa dem Vernehmen nach vorgesorgt hat und zeitnah einen gestandenen Spieler vorstellen wird.

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Zuvor gilt es aber, die letzten Zweifel wegzuwischen. Die Rechnung ist denkbar einfach. Gegen Schlusslicht Grefrath, das seine zwei Punkte am „grünen Tisch“ zugesprochen bekam, ist alles andere als ein Sieg keine Option. Oder wie es Spielertrainer Mirko Szymanowicz ausdrückt: „Wir brauchen die Punkte, und die werden wir holen, wenn wir die Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen.“ Was der bald 40-Jährige auch sagt: „Wir dürfen nicht meinen, dass wir das mal eben im Vorbeigehen eintüten.“ Zwar war Grefrath in dieser Spielzeit im Kollektiv nicht konkurrenzfähig, Spieler wie Michael Klassen, Robert Heesen oder Linus Knümann genügen aber sehr wohl Oberliga-Ansprüchen. Falls VeRuKa wie im Hinspiel (28:26) seine Pflicht erfüllt, könnte der vorzeitige Klassenerhalt quasi mit dem Schlusspfiff feststehen. Verliert der TV Aldekerk II zeitgleich beim MTV Rheinwacht Dinslaken, wären die Rumelner gerettet. Punktet Aldekerk, müssen sich die VeRuKaner zumindest bis Sonntag gedulden. Um 11.30 Uhr empfängt der Vorletzte DJK VfR Saarn den TuS Lintorf, der mit seinem Sieg aufsteigen kann.

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Abgesehen von den Langzeitverletzten wird VeRuKa am Samstag wohl komplett antreten. Mirko Krogmann, Mirko Szymanowicz und Torhüter Jan Göller sind zwar nach wie vor angeschlagen. „Aber das wird beiseitegeschoben. Wir schmeißen alles rein, um unseren Part für den Klassenerhalt zu erfüllen“, so Szymanowicz.

kök