Nun ist es endlich so „offiziell“, wie sich die Fußballerinnen des MSV Duisburg das gewünscht haben. Der Gewinn des Meistertitels in der Niederrheinliga stand zwar schon vor einer Woche rechnerisch fest, doch nach dem 1:0 (1:0)-Sieg beim TSV Urdenbach existiert nicht einmal mehr die theoretische Möglichkeit, dass Verfolger Rhenania Bottrop nach Punkten noch gleichziehen konnte. Deshalb wurde dann auch sozusagen erst mit siebentägiger Verspätung tief im Düsseldorfer Süden der Aufstieg in die Regionalliga gefeiert.
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Die stark abstiegsgefährdeten Gastgeberinnen waren mit einem 2:2 am vorherigen Spieltag schon der Stolperstein für MSV-Konkurrent Bottrop geworden und wollten es nun auch den Zebras nicht leicht machen. „Urdenbach hat das defensiv sehr gut gemacht, hat das Zentrum dicht gehalten und tief gestanden. Wir haben die Flügel nicht so recht bespielt bekommen“, so Trainer Tarek Ruhman. Der naturgemäß vorhandene Dauerdruck führte dann aber doch irgendwann zu einem zählbaren Erfolg: Zwei Minuten vor der Pause verlängerte TSV-Spielerin Greta Kirchberg eine Duisburger Hereingabe ins eigene Tor.
Das war es dann im Prinzip auch schon. Die Gäste begnügten sich in einer überschaubaren Partie nach dem Wechsel darum, Kontrolle auszuüben und Urdenbach keine Entfaltungsmöglichkeit zu lassen. So blieb es beim knappen Sieg, dem dann die große Party folgte. Drei Punktspiele stehen für den MSV jetzt noch auf dem Plan, das erste am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr daheim gegen die SG Kaarst.
MSV: Zehn Spielerinnen verlängern
Derweil gibt es weitere Personalien. Die Stammkräfte Selina Grabbe, Judith Thieme, Anna Schneider, Julia Hülsken, Chloé Rickes, Sophie Schneider, Zara Rickes, Edina Habibovic, Ilke Brandsma und Barakissa Coulibaly haben ihre Zusage für die kommende Saison gegeben. Außerdem steht mit Sabrina Grundmann der nächste Neuzugang fest. Die 21-jährige offensive Mittelfeldspielerin läuft derzeit bereits in der Regionalliga für die „Zweite“ von Borussia Mönchengladbach auf.


