Eigentlich wollten die Oberliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen die Saison am Samstagabend entspannt ausklingen lassen. Eine ausgelassene, dem Klassenerhalt angemessene Stimmung stellte sich im „Pane e Vino“ aber nicht so recht ein. Denn die Sorge um Niklas Kugel überwog. Der Mittelmann zog sich bei der erwartbaren 31:36 (19:14)-Niederlage beim Vizemeister DJK Adler Königshof Mitte der zweiten Hälfte eine schwere Verletzung zu. Beim Versuch, an einen Abpraller zu kommen, stieß „Niki“ so unglücklich mit Königshofs Tim von der Weyden zusammen, dass er sich das Schlüsselbein brach. Die Partie musste daraufhin für 20 Minuten unterbrochen werden, Kugel wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. „Für ,Niki‘ tut mir das maximal leid“, sagte VeRuKas Spielertrainer Mirko Szymanowicz. „Das war für uns alle ein großer Schock.“ Kugel konnte die Nacht zwar mit Schmerzmitteln versorgt zuhause verbringen, musste sich aber am Sonntag ins BG Klinikum begeben und kommt um eine Operation nicht umhin.
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Bis zum Ausscheiden ihres Spielgestalters hatten die Rumelner eine vortreffliche Leistung abgeliefert und den acht Ausfällen – kurzfristig musste auch noch Etrit Xhafolli (Fieber) passen – bravourös getrotzt. „Die erste Hälfte war super, vor allem im Angriff. Nach der Pause hat Königshof die Abwehr umgestellt, und Luca Steffel hat stark gehalten. So ging uns die Durchschlagskraft verloren“, so Szymanowicz. „Und nach Nikis Verletzung hat man deutlich gemerkt, dass uns das verständlicherweise in den Köpfen steckt.“
HSG-Tore: Langer (7), Lenz, Siebert, Tervoort (je 5), Fietze, Webers (je 3), Kugel (2), Schmitz.
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