Beim Feinschliff für Bronze überlassen die Wasserballer des ASC Duisburg nichts dem Zufall. Von Montag bis Mittwoch hatten sie das Team Strasbourg, das in der französischen Liga im Halbfinale steht, als Trainings- und Testspielgegner zu Gast. Am Donnerstag und Freitag übten die Amateure mit der SV Krefeld 72, die ab Samstag im Finale der Zweiten Liga auf den SSV Esslingen trifft. Auf den letzten Metern hängt sich der ASCD nochmal richtig rein, um eine starke Saison erfolgreich zu beenden. Am Samstag (16.15 Uhr) steht das erste Spiel um Platz drei bei den White Sharks Hannover an.
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„Wir sind der klare Favorit. Unser Ziel ist es, erneut zu zeigen, dass es zwischen den Top Drei und den anderen Mannschaften einen Klassenunterschied gibt“, formuliert Cheftrainer Vuk Vuksanovic den eigenen Anspruch an den wahrscheinlich vorletzten Akt. Das zweite Duell steigt am Samstag, 30. Mai um 16 Uhr im ASCD-Vereinsbad. Ein drittes Spiel würde tags darauf um 14 Uhr an derselben Stelle beginnen. Dreimal trafen die Rivalen in dieser Saison bislang aufeinander. Spannend wurde es nie. Der ASCD dominierte in der Liga (20:12 und 17:9) und im Pokal-Halbfinale (19:7). „Ich erwarte, dass wir auch diesmal souverän agieren und keinen Zweifel aufkommen lassen“, so Vuksanovic.
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Dass das Spiel nicht im Stadionbad, sondern im Sportleistungszentrum ausgetragen wird, findet der 32-Jährige „ein Unding“ und „nicht schön für die Vermarktung des Wasserballs. Für mich ist das eine Trainingshalle.“ Personell gibt es zwei gute Nachrichten. Der ASCD kann das letzte Auswärtsspiel komplett bestreiten. Und dem Vernehmen nach sollen nach dem Saisonende zeitnah drei Neuzugänge präsentiert werden. Neben Bronze geht es für Elias Metten auch um Gold. Der 20-Jährige führt mit 76 Treffern die Torschützenliste vor Nikola Milardovic (74) an. Da der Deutsche Meister im Modus Best of Five ermittelt wird, dürfte der Kroate in Diensten von Waspo 98 Hannover zumindest ein Spiel mehr bestreiten, um den knappen Rückstand wettzumachen.
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Der Duisburger SV 98 startet zur besten Sendezeit in die „Todesserie“. Ab Samstag, 20.15 Uhr, geht es gegen die SG Neukölln um nicht weniger als den Verbleib in der Bundesliga. Die 98er müssen zuerst auswärts antreten und haben dann am 30. und – bei Bedarf – 31. Mai in ihrem Inselbad Heimrecht. Für den Sieger der Best-of-Three-Serie geht es in die Relegation gegen Krefeld oder Esslingen, der Verlierer muss den Gang in die Zweite Liga antreten. Für die 98er wäre das nach einer Spielzeit, die so viele Hoffnungen weckte, ein böses Erwachen.
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