Für die Wasserballer des ASC Duisburg hätte das erste Spiel um Bronze nicht besser verlaufen können. Trainer Vuk Vuksanovic hatte sich gewünscht, dass seine Mannschaft im Hannoveraner Schwimmleistungszentrum doch bitte den Klassenunterschied aufzeigen möge, der sich zurzeit zwischen dem Spitzentrio, bestehend aus Waspo 98 Hannover, Spandau 04 Berlin und dem ASCD, und dem Rest der Bundesliga auftut. Mit dem 21:5 (4:2, 6:0, 4:1, 7:2) gegen die White Sharks Hannover übererfüllten die Amateure die Vorgabe bei Weitem.
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Die Gäste, bei denen Max Niechcial anstelle von Navin Satter ins Team rückte, hatten es eilig, für klare Verhältnisse zu sorgen und legten ein 4:0 (6.) vor. Nachdem die jüngsten weißen Haie, Justin Müller und Noel Palata, zugeschnappt hatten, kannten die Duisburger keine Gnade mehr und führten bis zur Halbzeit die Entscheidung herbei. In der zweiten Hälfte hielten sie die Konzentration derart hoch, dass sie sogar noch einem Saisonrekord aufstellten. Mit fünf Gegentreffern unterboten sie die sieben, die sie im Pokal-Achtelfinale gegen Zweitligist Krefeld 72 kassiert hatten. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben in der Abwehr und im Angriff überzeugt und hatten überragende Torhüter“, zeigte sich Vuk Vuksanovic angetan. Der Niederländer Joris Geurts spielte drei Viertel, ehe Stammkeeper Didac Garcia Plana zwischen die Pfosten rückte.
Wir haben in der Abwehr und im Angriff überzeugt und hatten überragende Torhüter.
Vuk Vuksanovic, Trainer des ASC Duisburg
Sofern kein Wunder geschieht, wird der ASCD am Samstag (16 Uhr) im Vereinsbad erneut gewinnen und dann die Bronze-Medaille umgehängt bekommen. Im Pokal holten die Gelb-Schwarzen Silber. In zwei Individualwertungen ist Gold zum Greifen nah. Elias Metten und Vukasin Simic trafen jeweils fünf Mal und liegen in der Torschützenliste nun sechs beziehungsweise zwei Treffer vor Nikola Milardovic. Der Kroate verlor mit Waspo 98 Hannover überraschend das erste Finale bei Spandau 04 Berlin mit 11:14. Vukasin Simic wurde am Samstag zum sechsten Mal zum „Spieler des Tages“ gewählt. Die Auszeichnung als „Spieler der Saison“ ist dem 20-jährigen Abiturienten somit nur noch theoretisch zu nehmen.
Tore: Elias Metten, Simic (je 5), Dolff, Lennox Metten, Nosnik, Seifert (je 2), Gemalmazoglu, Gergelyfi, Ollila.
Der Duisburger SV 98 steht mit einem Bein in der Zweiten Liga. Die Blau-Weißen verloren das erste Spiel um Platz sieben bei der SG Neukölln mit 20:21 (5:8, 4:4, 7:3, 4:6). Am nächsten Wochenende braucht es zwei Heimsiege, um zumindest den direkten Abstieg abzuwenden.
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Das Duell in der Schwimmhalle Schöneberg nahm einen wilden Verlauf. Die Gäste gerieten mit 6:12 (14.) ins Hintertreffen. Nach dem 11:15 (19.) zündeten sie den Turbo und führten zu Beginn des Schlussabschnitts mit 17:15. In der Schlussphase hagelte es Hinausstellungen. 98-Coach Aleksandar Pavlovic sah Rot, sein Neuköllner Pendant Andreas Schlotterbeck Gelb. 42 Sekunden vor dem Ende kassierten die 98er in doppelter Unterzahl das 20:21. Am Samstag (16 Uhr) und – im Erfolgsfall – am Sonntag (12 Uhr) brauchen sie im Inselbad nun vor allem eines: gute Nerven.
Tore: Reibel, Tanaskovic (je 5), Burburan (4), Hennig (3), Kruta (2), Karasov.
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