In der vergangenen Woche ließen die Handballer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen mit der Verpflichtung von Manuel Stelzhammer aufhorchen. Der 29-jährige Krefelder, der vom Oberliga-Rivalen TV Aldekerk II kommt, ist ein ausgewiesener Torjäger und Führungsspieler.

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Nun sorgt VeRuKa fürs nächste Aha. Mit Albin Xhafolli schließt sich ein vielseitig einsetzbarer Spieler den Blau-Gelben an. Der 27-jährige Linkshänder kann auf Halbrechts, Rechtsaußen sowie in der Mitte eingesetzt werden und bringt reichlich höherklassige Erfahrung mit. Zuvor spielte Xhafolli unter anderem für Eintracht Hildesheim, den VfL Gummersbach, den FC Bayern München, den TSV Fortitudo Gossau (Schweiz) sowie den TuS Grün-Weiß Himmelsthür. Xhafolli ist ehemaliger Nationalspieler des Kosovo. Mit der deutschen U17-Auswahl gewann er 2015 unter Trainer Klaus-Dieter Petersen Bronze beim European Youth Olympic Festival in Tiflis (Georgien).

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Für die HSG VeRuKa ist die Verpflichtung „nicht nur sportlich ein wichtiger Schritt, sondern auch menschlich ein besonderes Signal“. Bereits zum Ende der Rückrunde war Albins älterer Bruder Etrit zu den Rumelnern gestoßen. Brüderpaare haben bei der HSG eine lange Tradition. Philipp und Tobias Dickel, Steffen und Simon Langer sowie Henning und Helge Tervoort prägten und prägen das Vereinsbild.

Albin Xhafolli begründet seinen Wechsel an die Schulallee so: „Es ist eine Herzensentscheidung. Die Mannschaft sowie das Trainerteam sind unfassbar zuvorkommend und hilfsbereit. Dies hat mich relativ schnell überzeugt, mich der HSG anzuschließen.“ VeRuKas Verantwortliche sehen in Xhafolli eine wertvolle Verstärkung für die kommende Saison, sowohl sportlich als auch menschlich. Ihre ersten beiden Oberliga-Spielzeiten waren für die Rumelner nervenaufreibend. Erst spät stand der Klassenerhalt fest. Die Transfers von Manuel Stelzhammer und der Xhafolli-Brüder wecken nun die Hoffnung auf eine ruhigere Saison im gesicherten Mittelfeld.

kök