Die Füchse nehmen Umbaumaßnahmen an ihrem Kader vor. Verteidiger Erek Virch wird den Eishockey-Oberligisten EV Duisburg nach nur einer Saison wieder verlassen. Ein neuer Abwehrspieler ist scheinbar schon im „Anflug“ und soll in Kürze präsentiert werden. Der Abwehrspieler schließt sich nun dem Ligakonkurrenten Herner EV an.
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Angesichts der erfolgreichen zurückliegenden Saison, an der die Defensive großen Anteil hatte, fiel die Entscheidung offenbar nicht leicht. In einer Stellungnahme erklären die Füchse: „Der Verteidiger absolvierte 44 Spiele für die Füchse und begeisterte die Fans durch seinen unermüdlichen Einsatz. Zeitweise stand er sogar selbst im Fanblock – ein Bild, das vielen in Erinnerung bleiben wird. Unvergessen ist zudem sein spektakulärer Overtime-Siegtreffer in Tilburg.“
Der Grund für die Trennung gibt Einblicke in die Zwänge der Kaderplanung. So erklärt Geschäftsführer Tom Södler: „Erek war für uns in der vergangenen Saison ein absoluter Rückhalt in der Defensive – einer, der sich nie geschont und immer alles für die Mannschaft gegeben hat. Genau diese Einstellung hat ihn bei uns und sicher auch bei allen Fans so beliebt gemacht. Leider sind wir im Bereich der verfügbaren Spielerwohnungen sowie der damit verbundenen Mehrkosten eingeschränkt, sodass wir diese Entscheidung treffen mussten. Wir danken ihm für seinen Einsatz und seine Zeit bei den Füchsen und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“ Das dürfte im Umkehrschluss bedeuten, dass der neue Verteidiger, der offenbar schon unterschrieben hat, aus der Nähe stammt und keine Wohnung benötigt.
Derweil steht fest, dass die Genesung von Stürmer Martin Schymainski ein wenig länger dauert als geplant. Im ersten Play-off-Spiel war ein Schiedsrichter auf den Füchse-Routinier gestürzt und verletzte ihn schwer an der Schulter. „Schymmi“ wird die Vorbereitung verpassen. Aktuell hoffen die Füchse, dass er zum Ligastart fit sein wird.



