Ein neuer Gegner für Rhein Fire in der American Football League Europa. Die Duisburger begeben sich erstmals überhaupt nach Biel in der Schweiz, um sich dort mit den Alpine Rams zu messen. Das Spiel in der Tissot Arena beginnt am Samstag um 17.10 Uhr und wird bei Sport1 live übertragen.

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Die Schweizer gehören wie Fire zur Nordwest-Gruppe der Liga, in der sie mit einem Sieg und drei Niederlagen den dritten Platz belegen; die Duisburger sind mit der umgekehrten Bilanz Gruppenerster. Zuletzt gewannen die Rheinländer zwar daheim an der Wedau gegen Berlin Thunder, doch der 45:36-Erfolg stand erst rund zwei Minuten vor Spielende fest. Gerade in der Defensive tat sich die Mannschaft von Cheftrainer Mark Ridgley schwer. Erst wenige Tage vor diesem Spiel hatte sich Fire von seinem bisherigen Defensive Coordinator Ray Woodard getrennt. Immerhin: Die Offensive holte gegen Berlin die Kohlen aus dem Feuer. „Die Berliner Offensive zeigte an diesem Tag die beste Saisonleistung“, erklärt Rohat Dagdelen, Offensive Coordinator von Rhein Fire.

Beim Spiel in Biel geht Dagdelen davon aus, „dass wir auf die stärkste Defensive nach den Vienna Vikings treffen werden“. Angesichts der hohen Temperaturen verändert sich die Vorbereitung ein wenig. „Schon beim Training in der Woche haben wir darauf geachtet, dass die Spieler ausreichend Elektrolyte zu sich nehmen“, so Dagdelen. Eine gute Nachricht gab es nach dem Spiel gegen Berlin für die Fire-Defensive. Nazir Streater, der im zweiten Viertel mit einer Disqualifikation vom Platz geflogen war, wurde nicht gesperrt und kann in der Schweiz für seine Mannschaft auslaufen.

Alles zu Rhein Fire:

Für Cheftrainer Mark Ridgley ist vor dem Trip in die Alpen die Momentaufnahme seiner Mannschaft entscheidend. „In dieser Zusammensetzung sind wir ein junges Team. Wir verfügen über viele erfahrene Spieler, aber als Kollektiv befinden wir uns mitten im Entwicklungsprozess, um am Saisonende das perfekte Spiel abliefern und um den Titel mitspielen zu können.“

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