Das klingt mal nach einem richtig starken Ergebnis – und das ist es auch: Die U-19-Fußballer des MSV Duisburg haben sich in der DFB-Nachwuchsliga ein 1:1 (0:0)-Unentschieden gegen den großen Favoriten Borussia Dortmund erkämpft. Der einzige kleine Wermutstropfen: Der ganz große Wurf gegen den BVB war greifbar nah.

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„Es fühlt sich irgendwie so an, als wenn man etwas verloren hätte, dabei ist das gar nicht so“, ordnete MSV-Trainer Florian Schnorrenberg die Punkteteilung ein. Der Grund für diese differenzierte Wahrnehmung: Erst drei Minuten vor dem Ende kamen die Gäste durch den Isländer Bjarki Hrafn Garðarsson zum 1:1-Ausgleich. „Natürlich ist es bitter, dass wir so spät das Gegentor kassieren, aber Dortmund hat halt schon sehr viel Druck gemacht“, sagt der Coach der Zebras.

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Die Leistung seiner Schützlinge schmälerte der kurz vor Schluss aus der Hand gegebene Sieg keineswegs. Florian Schnorrenberg sprach „ein großes Kompliment an meine Mannschaft“ aus, die alles in die Waagschale warf, was sie zu bieten hatte. Das wurde nach 57 Minuten belohnt, als der zur Pause eingewechselte Edonit Koca mit einem sehenswerten Distanzschuss für die MSV-Führung sorgte. Diese konnten die Hausherren mit großem Einsatz bis in die Schlussphase hinein verteidigen, ehe Keeper Jihan Masseling doch noch hinter sich greifen musste. Trotzdem konnten die Zebra-Talente nachher froh sein, als erstes Team in dieser Saison dem BVB einen Zähler abgeknöpft zu haben.

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Die nächste große Aufgabe wartet schon. Am Sonntag wird die Topspiel-Woche, die mit dem 3:0-Derbyerfolg bei Rot-Weiss Essen begann, mit der Partie der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Energie Cottbus fortgesetzt. Anstoß ist um 11 Uhr an der Westender Straße. „Wir haben natürlich ganz schön Körner gelassen“, sagt Florian Schnorrenberg, der seinem Team am Freitag einen Tag Pause spendiert, ehe am Samstag die Abschlusseinheit ansteht.